CDU will Wirtschaft und Tourismus noch mehr stärken

img_0526Christdemokraten wollen stadtnahe Gewerbeflächen in Nordhorn

Die CDU Nordhorn will die heimische Wirtschaft stärken und den zunehmenden Städtetourismus ausbauen. Deshalb fordert sie konkret u.a. in ihrem jüngst verabschiedeten Zukunftsprogramm, mehr kostengünstige und erschlossene Gewerbegrundstücke bereitzustellen.
Es kommt Erika Meier-Schinke, Ingrid Thole und Reinhold Volken als Mitglieder im städtischen Ausschuss Wirtschaft und Tourismus und im gleichnamigen CDU-Arbeitskreis besonders darauf an, dass die Stadt weitere stadtnahe Gewerbeflächen für Unternehmen anbietet. Die bisher vorhandenen Flächen im Gewerbe- und Industriepark und im Süden der Blanke seien nahezu vergeben. Außerdem sei das bereits erschlossene Gelände in Klausheide nicht für alle Betriebe geeignet. Der Bedarf an stadtnahen Flächen müsse unbedingt kurzfristig gedeckt werden, „denn wir werden uns wie bisher dafür einsetzen, dass mittelständische Betriebe aus Industrie, Handel und Handwerk in Nordhorn einen geeigneten Standort finden und hier expandieren können“, versicherte Volken, Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft und Tourismus. Nur durch neue Arbeitsplätze erhielten die Bürger von Nordhorn mehr Kaufkraft und die Stadt mehr Steuereinnahmen.
Die CDU hält ein wirtschaftsfreundliches Klima im Rat und in der Stadtverwaltung für unabdingbar. Sie wird sich deshalb für eine intensive Beratung und Hilfestellung von ansiedlungswilligen Investoren einsetzen, die Bestandspflege von vorhandenen Unternehmen vorantreiben und im Sinne einer Wirtschaftsförderung eine Erhöhung der Gewerbesteuer und von kommunalen Abgaben nicht zulassen. Weiterhin halten es die CDU-Wirtschaftspolitiker für dringend, zur Verbesserung der regionalen Verkehrsinfrastruktur mit dem baldigen Bau der planungsreifen Nordumgehung zu beginnen. „Das von einigen Gegnern angestrebte Klageverfahren halten wir für aussichtslos und führt nur zu weiteren Zeitverzögerungen“, bedauert Ingrid Thole.
Für eine zukunftsträchtige Wirtschaftsförderung hält die CDU die Ansiedlung von Unternehmen mit qualifizierten Arbeitsplätzen für erforderlich. „Dazu benötigen wir noch eine stärkere Zusammenarbeit mit den Schulen, der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und besonders intensive Kontakte zu den benachbarten Hochschulen“, fordert Erika Meier-Schinke. Auch müsse ein ausreichendes Angebot zur Betreuung von Kindern als Voraussetzung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, besonders von Frauen, geschaffen werden.
Nach Ansicht der CDU gewinnt der Tourismus in Nordhorn zunehmend an Bedeutung. „Wir stellen aber leider immer wieder fest, dass die besonderen Vorzüge von Nordhorn mit den vielfältigen Freizeiteinrichtungen nicht überall bekannt sind. Deshalb müssen sie als Teil einer kommunalen Wirtschaftsförderung noch stärker nach außen hin präsentiert werden“, stellen übereinstimmend Meier-Schinke, Thole und Volken klar. Dazu Volken konkret: „ Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass mit einem neuzeitlichen Stadtmarketing der Stellenwert von Nordhorn erhöht wird, wovon die ganze Stadt profitiert. Unser Einsatz für eine Neuorganisation geht deshalb weiter“.
Der weitere Ausbau von Nordhorn zu einer Wasserstadt mit den verschiedenen Freizeitmöglichkeiten im Bereich des Vechtesees und der angrenzenden Wasserläufe muss nach den Vorstellungen der CDU vorangetrieben werden. Auch sollte durch verstärkte Kontaktaufnahme mit behördlichen Vertretern in den benachbarten Niederlanden die gegenwärtig „auf Eis liegende“ Kanalvision Grafschaft Bentheim-Twente forciert werden.