CDU setzt sich für Dorfentwicklung in Brandlecht und Hestrup ein

Wie geht es für das Vereins- und Dorfleben in Brandlecht und Hestrup nach der Schließung der beiden Gaststätten im Ortskern von Brandlecht weiter? Diese Frage treibt verschiedene Vertreter aus Brandlecht und Hestrup um. Für die CDU-Fraktion Anlass genug, für den anstehenden
Stadtentwicklungssauschuss einen Antrag diskutieren zu lassen. „Wir wollen, dass die Verwaltung ernsthaft mit den Brandlechtern und Hestrupern in Gespräche kommt und sich die gut ausgearbeiteten Pläne der Initiative zu Herzen nimmt“, so Hartmut Balder, Sprecher der CDU im
Stadtentwicklungsausschuss. Die CDU bedauert, dass bisherige Gespräche nicht zu einem Erfolg geführt haben,  daher nun der politische Antrag an die Stadtverwaltung, um eine höhere Verbindlichkeit in die Gespräche
zu bekommen.

„Die Vertreter aus Vereinen und Verbänden haben sich bei uns in der Fraktion vorgestellt und sind offen für verschiedene Diskussionen“, so Hartmut Balder, der diese Offenheit auf Seiten der Brandlechter und Hestruper als wichtige Basis für eine Lösung dieser schwierigen Situation sieht. Aus Sicht der CDU ist es daher zunächst angebracht, Gespräche zwischen Verwaltung und der Initiative zu führen, um die genauen Bedürfnisse mit den finanziellen Möglichkeiten der Stadt
auszuloten. „Immer mit dem Ziel, konkrete Ergebnisse zu erarbeiten, die später auch tatsächlich umgesetzt werden können“ so Balder. Die CDU führt in dem Antrag, der kommenden Montag im Stadtentwicklungsausschuss
diskutiert wird, aus, dass es entscheidend sei, bereits jetzt mit den Planungen zu beginnen, damit im nächsten Jahr möglichst umsetzungsreife Förderanträge beim Land gestellt werden können. Die CDU ist dabei nach eigenen Worten nicht von vornherein auf ein Dorfgemeinschaftshaus
fixiert. „Intensiv wurde auch die Idee eines Mehrgenerationenhauses als Begegnungs- und Diskussionsort diskutiert. Wir hoffen darauf, dass
unser Antrag im Stadtentwicklungsausschuss angenommen wird, damit die Verwaltung mit politischem Rückenwind zeitnah Gespräche führen kann und mit den Vertretern der Initiative diskutiert, wie das Dorfleben durch die räumliche Situation der Vereine und dem Zusammenleben der
Generationen verbessert werden kann“, so Balder zur Intention des CDU-Antrages.

Die CDU ist erleichtert über die offensichtlich vorhandene breite politische Bereitschaft, für die räumliche Situation der Vereine und Gruppen in Brandlecht etwas zu tun. „Auch wenn die SPD bisher,  entgegen ihrer Aussagen in der Presse, keinen eigenen Antrag auf die Tagesordnung des Stadtentwicklungsausschuss gebracht hat: "Es kommt
letztendlich nicht darauf an, welche Gruppierung Anträge in
Fachausschüssen stellt, die Grundlage für Diskussionen sind, wichtig ist, dass in der Diskussion im Stadtentwicklungsausschuss eine bereite
politische Mehrheit ein gleiches Ziel verfolgt, dies zeichnet sich in Brandlecht und Hestrup aktuell ab“, freut sich der stellvertretene Fraktionsvorsitzende der CDU, Gert Lödden der gleichzeitig ankündigt, dass für eine entsprechende Umsetzung gegebenenfalls auch schon
Planungsmittel in den Haushalt 2020 einzustellen sind. „Auch darüber wird im Stadtentwicklungsausschuss nun zu sprechen sein“, so Balder abschließend.