CDU Nordhorn macht weiter Druck beim ÖPNV-Konzept für Nordhorn

Nachdem bereits in den letzten Monaten auf Antrag der CDU Nordhorn im Verwaltungsausschuss und den Fachausschüssen der Stadt Nordhorn häufig über die künftige Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs in Nordhorn diskutiert wurde, hat die CDU nun für den anstehenden Verwaltungsausschuss erneut das Thema auf die Tagesordnung geholt. Der Fraktionsvorsitzende der CDU Nordhorn, Andre Mülstegen erläutert den Grund des Antrages wie folgt: „Wir haben den Eindruck gewonnen, dass in der Nordhorner Stadtverwaltung der Busverkehr (ÖPNV) nicht die höchste Priorität hat, sondern dass das Thema nur zögerlich und sehr schleppend angegangen wurde.“ Die komplette Neuordnung des ÖPNV in der Grafschaft Bentheim bedeutet für die Stadt erhebliche Chancen, die der Landkreis bereits vor Monaten offen kommuniziert hat. Die CDU hat daher, wie in früheren Anträgen auch, Ihre Vorstellungen für die künftige Ausgestaltung des ÖPNV an die Stadtverwaltung gerichtet.
„Im Zentrum aller Bemühungen um die Neuausrichtung des ÖPNV in der Grafschaft und der Kreisstadt steht der SPNV“, erläutert Mülstegen. Die CDU hat daher die Forderung erhoben, dass die sog. „Ost-West-Linie“ von Stadtflur zur Blumensiedlung / Alfred-Mozer-Str. und zurück jeweils mindestens im Ein-Stunden-Takt verkehrt " mit dem Ziel „Bahnhof Nordhorn“. Weiterhin verbleibt die CDU bei der Forderung, eine zusätzliche Linienführung über den Stadtring ins Leben zu rufen. Andre Mülstegen weiter: „Der Stadtring ist eine der Hauptverkehrsadern in Nordhorn und beheimatet viele wichtige Institutionen, deshalb sehen wir hier eine sinnvolle Möglichkeit, die Linie 701 zu erweitern.“ Ebenfalls verweisen die Nordhorner Christdemokraten auf den Nebeneffekt, dass über die zusätzliche Linienführung über den Stadtring die Firnhaberstraße entlastet werden kann.
„Kosten dürfen nicht das einzige Argument bei der Neugestaltung der Buslinien sein“, so die CDU. „In einer alternden Gesellschaft benötigen wir gute Anbindungen aller Stadtteile und der wichtigsten Einrichtungen in Nordhorn“, so Hartmut Balder, CDU-Sprecher im Stadtentwicklungsausschuss. In diesem Zusammenhang betont die CDU, dass mit der Anbindung des Kloster Frenswegen ein wichtiger Punkt aus dem Wahlprogramm 2016 erreicht werden konnte.
Die CDU möchte durch ein verbessertes Angebot auch eine höhere Nutzung des Busverkehres erreichen. „Dass Nordhorn mit dem Anschluss an den SPNV eine einmalige Chance hat, alte Strukturen zu überdenken, sollte uns zum Handeln veranlassen und nicht in endlose Diskussionen  führen“, so Mülstegen abschließend. Die CDU hofft daher auf einen positiven Beschluss im anstehenden Verwaltungsausschuss, damit am Ende das Jahres der neue Plan für den ÖPNV 2019 steht.