Städtische Wirtschaftsförderung gehört in das Kompetenzzentrum

"Die städtische Wirtschaftsförderung gehört in das geplante Kompetenzzentrum Wirtschaft im ehemaligen Nino-Spinnereihochbau an der Steinstraße", betont die Nordhorner CDU-Bürgermeisterkandidatin Erika Meier-Schinke. Damit widerspricht sie der mehrfach von Bürgermeister Hüsemann geäußerten Absicht, mit der städtischen Wirtschaftsförderungs-Abteilung nicht in dieses Gebäude einzuziehen.
Nach Ansicht von Meier-Schinke wird es von großem Nachteil sein, wenn wichtige Institutionen, Verbände und Organisationen und der Landkreis mit seiner Wirtschaftsförderung im künftigen Kompetenzzentrum Wirtschaft angesiedelt werden und die städtische Wirtschaftsförderungs-Abteilung dort nicht vorhanden ist. Diese Abteilung als Einrichtung zur Dienstleistung für die Ansiedlung und Betreuung von Unternehmen zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in Nordhorn muss "vor Ort" in räumlicher Nähe der verschiedenen Wirtschaftseinrichtungen untergebracht sein. Hier kann sie als wesentlicher Ansprechpartner für neue und vorhandene Unternehmen räumlich konzentriert Gespräche führen und tätig werden. Das gilt dann auch mit den Mitarbeiter/innen der Wirtschaftsförderung des Landkreises. Ansonsten könnte die Stadt Nordhorn leicht "außen vor" sein.
"Die CDU wird alles tun, damit Nordhorn bei der Ansiedlung von Unternehmen mehr in den Vordergrund rückt. Ein wichtiger Schritt dazu ist die Schaffung des Kompetenzzentrum Wirtschaft, das alle wichtigen Institutionen und Einrichtungen der Wirtschaft zusammen fassen soll", erklärt dazu Meier-Schinke. Deshalb fordert sie den Nordhorner Bürgermeister auf, seine bisherige ablehnende Haltung zur Unterbringung der städtischen Wirtschaftsförderung in diesem Gebäude aufzugeben, "weil sie dort auch ihren Platz haben muss".