CDU-Stadtverband stellt sich neu auf

v.l.n.r: Get Lödden, Ingrid Thole, Knut Bischof, Denis Herold, Susanne Dittmann, Michael Rilke, Jürgen Schöpping

Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung im Hotel Bonke hat die CDU Nordhorn einen neuen Vorstand gewählt. Als Nachfolger für den bisherigen Vorsitzenden Andre Mülstegen, der dieses Amt fünf Jahre lang ausgeübt hat, wählten die Mitglieder den 40-jährigen Gymnasiallehrer Dr. Denis Herold, der sich als Einziger für diese Funktion beworben hatte.

Für die beiden Positionen der stellvertretenden Vorsitzenden gab es drei Kandidaten. Hier entschied sich die Mitgliederversammlung für die bisherige und zum dritten Mal in diesem Amt bestätigte Stellvertreterin, die 52-jährige Immobilienkauffrau Susanne Dittmann, sowie für den 47-jährigen Bauingenieur Knut Bischof. Ebenfalls kandidiert hatte der 25-jährige Student und Vorsitzende der Jungen Union (JU) Nordhorn, Kevin Döhe.

Verabschiedet wurde Marc Gottschlag, der aus beruflichen Gründen nicht mehr antrat. Zum Mitgliederbeauftragten wurde erneut der 55-jährige Betriebsleiter Hans-Jürgen Schöpping gewählt, der sich aus Sicht der Mitgliederversammlung in dieser Rolle sehr bewährt hat. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind die Ortsvorsitzenden: Ingrid Thole (Mitte-Ost), Dr. Nils Kramer (Nord), Michael Rilke (Süd). Der Ortsverband Nordhorn-West wählt in Kürze einen neuen Vorsitzenden, der dort auf Herold folgt.

Die CDU will auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der Nordhorner Politik zum Wohle der Stadt spielen, dafür soll auf die Expertise und das Engagement möglichst vieler CDU-Mitglieder zurückgegriffen werden. Der neue Vorstand will zudem Formate entwickeln, um auch Nicht-Mitglieder einzubinden. Dazu Herold: „Jeder, der sich im Vereinsleben oder im Ehrenamt bewegt, weiß, dass heutzutage immer weniger Menschen bereit sind, sich langfristig zu binden oder gar dauerhaft zu engagieren. Viele Menschen interessieren sich allerdings,  oftmals mit Leidenschaft,  für ein Thema und sind hier vielleicht sogar Experten. Wir wollen gemeinsam Ideen entwickeln, wie wir auch diesen Personen ein Angebot unter dem Dach der CDU bieten können, z. B. in Arbeitskreisen, workshops etc. Auch deshalb werden wir das erfolgreiche Format der Kommunalwerkstatt weiterführen.“

Herold, der früher viele Jahre in verschiedenen Funktionen für die JU aktiv war, möchte mit seinem Vorstandsteam einen konstruktiven Dialog mit den CDU-Mitgliedern, den Bürgern und den anderen Parteien führen. „Als eine meiner ersten Amtshandlungen möchte ich Gespräche mit den anderen Parteien führen, ob wir nicht im Konsens zukünftig in Nordhorn auf  Wahlkampf durch Plakate an Straßenlaternen verzichten können."