Radler leben am Möma-Kreisel gefährlich!

Nordhorn ist laut ADFC Fahrradklima-Test eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands. Dies ist ein sehr erfreuliches und begrüßenswertes Ergebnis.
Auf der Enschedestraße jedoch sind immer wieder gefährliche Situationen für Radfahrer und Fußgänger zu beobachten, insbesondere in der engen Kurve und im Bereich der Einmündung zur Oldenzaalstraße, aber auch vor dem Aldi-Markt und vor dem Bauhof der Stadt. Fast auf der gesamten Enschedestraße teilen sich die Radfahrer die Fahrbahn mit dem PKW- und LKW-Verkehr. „Das Entstehen heikler Verkehrssituationen, insbesondere wenn die Radfahrer die Straße kreuzen müssen, ist hier vorprogrammiert“, so Dr. Denis Herold, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Nordhorn-West, der eine entsprechende Umfrage unter den Anwohnern des Grenzwegs und der Boekelostraße durchgeführt hat.
Als Ergebnis dieser Umfrage hat der CDU-Ortsverband einige Verbesserungsvorschläge entwickelt, deren Umsetzbarkeit die Stadtverwaltung prüfen möge:
Die Oldenzaalstraße und die Bornestraße erhalten bei der Einmündung zur Enschedestraße ein Stopp-Schild. Der parallel zur Enschedestraße verlaufene Trampelpfad (rechte Seite Enschedestraße Richtung Kanal) wird zum Radweg ausgebaut oder auf der Enschedestraße (und der Oldenzaalstraße) wird rechts und links mit Linien ein        Radweg eingezeichnet. Die Beleuchtung an der Enschedestraße ist zu optimieren, dass Radfahrer (und Fußgänger) in beide Richtungen gleichermaßen von den Autofahrern gut gesehen werden können. Die Bushaltestelle Ecke Enschedestraße/Boekelostraße wird reaktiviert.
Diese Maßnahmen könnten aus Sicht des CDU-Ortsverbandes Nordhorn-West nicht nur zu einer Verbesserung der Verkehrssituation für die Anwohner, sondern auch für die Kunden und Beschäftigten der ansässigen Firmen und für Ausflugsradfahrer beitragen. Einen entsprechenden Prüfantrag wird der Ortsverband über die CDU/FDP-Ratsgruppe beim Verkehrs- und Umweltausschuss stellen.