Junge Union Nordhorn macht Druck bei Jugendparlament

Jugendbeteiligung soll schnell auf die Wege gebracht werden

Noh/nk. Die Junge Union (JU) Nordhorn macht sich für eine schnelle Umsetzung des geplanten Jugendparlaments stark. Die bisherigen Verhandlungen und Beratungen mit dem Jugendhilfeausschuss, der Politik und der Verwaltung bezeichnete die JU als durchaus konstruktiv und erfolgversprechend. Nun drängt die Junge Union auf eine schnelle Beratung und Umsetzung der nächsten Schritte.
"Besonders in den letzten Wochen hat sich wieder gezeigt, wie wichtig ein gemeinsames Sprachrohr für Jugendliche ist," so der Vorsitzende der JU Nils Kramer, "Wir jungen Menschen wollen uns engagieren!" Nils Kramer verweist auf verschiedene Beispiele wie die Jugendlichen, die sich für die Skaterbahn einsetzen oder die Jugendinitiative in Brandlecht.
Um den Jugendlichen von gesamt Nordhorn ein gemeinsames Sprachrohr zu geben, um Wünsche und Anliegen zu sammeln und zu thematisieren, fordert die Junge Union seit langem eine Jugendbeteiligung.
Nachdem die Junge Union in Zusammenarbeit mit der CDU im Kommunalwahlkampf letzten Jahres diese Forderung erneut erhoben hatte, brachte sie im Frühjahr diesen Jahres ein Konzept, bisher das einzige von politischer Seite, zur Beratung in die politischen Gremien ein. Dies war der Anstoß für eine fruchtbare Diskussion. Über den bisherigen Verlauf der Diskussion zeigt sich die JU- Nordhorn sehr zufrieden, mahnte aber gleichzeitig eine weitere Beratung an, um eine zeitnahe Durchführung zu gewährleisten.

Waldspaziergang der CDU- Nordhorn – Nord unter fachkundiger Leitung

Noh/nk. Am vergangenen Sonntag lud die CDU Nordhorn zu einem Waldspaziergang unter fachkundiger Leitung ein. 39 Mitglieder und Interessierte trafen sich an der Klosterschänke in Frenswegen um an der Führung und Diskussion teilzunehmen. Unter der Führung des ortskundigen Fachmannes und Jägers Hans Kramer führte die Route durch den angrenzenden Kloster Busch.

Der Vorsitzende des CDU- Ortsverbandes Nordhorn Nord Andre Mülstegen hielt ein kurzes Grußwort und führte in das Thema ein.
Im Klosterbusch erklärte Hans Kramer den Teilnehmern die Bedeutung die der Wald für die Umwelt hat. Mit einer zu ca. einem Drittel bewaldeten Gesamtfläche ist Deutschland eines der waldreichsten Länder innerhalb der EG. Der Waldanteil in der Grafschaft Bentheim beträgt ungefähr 14% der Fläche. Auch die drei Funktionen des Waldes, Nutzfunktion, Schutzfunktion und Erholungsfunktion, wurden den Teilnehmern gründlich erläutert.
Die heimischen Baum und Sträucherarten wurden ebenso erklärt, wie die Sukzessionsprozesse und die einzelnen Standortfaktoren. An Beispielen erklärte Hans Kramer anschaulich die verschiedenen waldbaulichen Maßnahmen und die Ziele einer langfristigen ökologischen Waldentwicklung zur Erhöhung des Laubholzanteils und der Beseitigung von reinen Monokulturen.
Die Teilnehmer erfuhren etwas über den Gesundheitszustand des Waldes und überprüften ihn an einzelnen Bäumen, gleichzeitig lernten sie hierbei etwas über das Wirkungsgeflecht dieses Lebensraums kennen. Auch über die Bewohner des Waldes, deren Lebensweise sowie deren Beziehungsgeflecht untereinander gab Hans Kramer einen Überblick.
In der geführten Diskussion ging es zum einen um Rolle des Waldes für den Menschen, zum anderen ging es auch konkret um einige politische Vorhaben und Gesetze die diesen Themenkomplex berührten.
So wurde auf der einen Seite der Erholungswert des Waldes für den Menschen dem gleichzeitigen Störungsfaktor Mensch entgegengestellt. Unüberhörbar war die Meinung vieler Teilnehmer, dass stellenweise die Natur vom Menschen wesentlich überstrapaziert wird und ein bisschen mehr Maßhaltung angebracht wäre. Besonders das Wandern und Spazieren abseits der Wege nehme den Tieren oftmals den letzten Ruheraum. Kritisiert wurde von mehreren CDU-Mitgliedern, dass oftmals der Politik der Mut fehlte, auch etwas gegen übermäßige Beanspruchung durch Trendsportarten zu unternehmen.
Auf allgemeines Unverständnis stieß auch die Gesetzgebung die Jagd betreffend. Die Begrenzung des Krähenabschusses auf den Revierinhaber sei lächerlich, da so eine Kontrolle dieses Schädlings nicht gewährleistet werden könne. Besonders heftig kritisiert wurde die Verkürzung der Jagdzeit auf die Ringeltaube. Durch die aktuelle Regelung könne dieser Schädling nicht mehr genügend kontrolliert werden und der Schaden sowohl im städtischen Bereich als auch in der Landwirtschaft nimmt überhand.

Zügiger Übergang für Citibank-Mitarbeiter gefordert

CDU will Angestellte des Call-Centers an der Bentheimer Straße halten

„Wir bedauern die plötzliche Bekanntgabe der Geschäftsführung, den Standort der Citibank zum Jahresende von Nordhorn nach Duisburg zu erlegen", erklärte Erika Meier-Schinke, Fraktions- und Stadtverbandsvorsitzende der CDU Nordhorn am Dienstag bei einem Krisengespräch zur aktuellen Lage des Call-Center-Standorts der Citibank in der CDU-Geschäftsstelle.

Eingeladen hatten der CDU-Stadtverband und die Ratsfraktion der CDU, um mit Vertretern des Betriebsrats der Citibank die gegenwärtige Situation und denkbare Lösungsmöglichkeiten zu erörtern. Dabei kritisierte der Betriebsratsvorsitzende der Citibank, Klaus Börger, das rücksichtslose Vorgehen der Firmenleitung gegenüber den betroffenen Mitarbeitern: "Die Kommunikation seitens der Geschäftsführung gegenüber dem Betriebsrat im Hinblick auf den bevorstehenden Standortwechsel und die Folgen ist ausgesprochen schlecht. Für uns bleibt eine Fülle von Unklarheiten, was die Zukunft des Unternehmens angeht." Zwar würden Angebote, wie zum Beispiel ein Bustransfer von Nordhorn nach Duisburg sowie Möglichkeiten der Personalberatung zur Fortsetzung einer Beschäftigung am neuen Standort gemacht, doch wurden diese Ankündigungen bisher nicht weiter präzisiert und blieben damit unverbindlich, so Börger weiter.
Einzelheiten für die betroffenen Arbeitnehmer werden in einem Sozialplan geregelt, der ab kommender Woche ausgehandelt werden soll. Schon jetzt rechnet der Betriebsrat mit schwierigen und langwierigen Verhandlungen. Und erinnert die Geschäftsführung an ihre soziale Verantwortung für die Angestellten der Citibank – auch über das Jahr 2002 hinaus.
Dass Ersatzarbeitsplätze und Auffanglösungen geschaffen werden müssen, darüber sind sich CDU und Betriebsrat einig. Wichtig sei, dass die Arbeitnehmer nun einen zügigen Übergang in eine neue Beschäftigung fänden, so Reinhold Volken, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender. Damit sie sich aufgrund fehlender Perspektiven nicht frühzeitig aus Nordhorn wegbewerben, müssten hier nun zügigst Alternativangebote gemacht werden. Dazu der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Peter Skutta: "Um eine Finanzierung dieser Anschlusslösungen zu sichern, müssen wir uns gemeinsam um Landes- und Bundeshilfen bemühen. Denkbar wäre außerdem eventuell eine Unterbringung mehrerer kleinerer Unternehmen im jetzigen Gebäude der Citibank an der Bentheimer Straße." Klaus Börger: "Je stärker die Öffentlichkeit über das profitorientierte Vorgehen der Citibank-Leitung informiert wird, umso besser die Aussichten, dass unsere Bemühungen für eine arbeitnehmerfreundliche Lösung einen erfolgreichen Abschluss finden."

Stoppt die Planung der Nordumgehung von Nordhorn?

CDU-Ratsfraktion ist besorgt über den neuen Bundesverkehrswegeplan
Besorgt zeigt sich die CDU-Ratsfraktion im Rat der Stadt Nordhorn über den planerischen Fortgang der Nordumgehung von Nordhorn. In der letzten Fraktionssitzung wurde bekannt, dass der Bau einer Verbindung zwischen den Bundesstraßen 213 (Nordhorn-Lingen) und 403 (Nordhorn-Neuenhaus) in der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes mit keiner Einstufung vorgesehen sein soll.
"Sollte es dabei bleiben, könnte mit einer Realisierung dieser für den Großraum Nordhorn wichtigsten Straßenbaumaßnahme in absehbarer Zeit nicht gerechnet werden", befürchtet in einer Mitteilung CDU-Pressesprecher Reinhold Volken.
Wie wichtig und dringend die CDU-Ratsfraktion diese neue Verkehrsverbindung hält, wird daran deutlich, dass im Einvernehmen mit den Landbehörden ihre Vertreter im Rat der Stadt Nordhorn und im Kreistag des Landkreises Grafschaft Bentheim der Vorfinanzierung der Planungskosten im Zusammenhang mit dem notwendigen Raumordnungs- und anschließenden Planfeststellungsverfahren zugestimmt haben, obwohl dafür der Bund zuständig ist. "Die Übernahme der finanziellen Belastungen für die bisherigen Planungsleistungen machen unser großes Bemühen deutlich, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Vorhaben zu schaffen, um damit den tatsächlichen Bau voranzutreiben", so Volken.
Die CDU-Fraktion hält durch die zu erwartende Fertigstellung der Emslandautobahn (A31) am Ostrand der Stadt in den nächsten zwei Jahren die Realisierung dieser für den Zubringerverkehr benötigten Verbindung von der Niedergrafschaft zur A 31 täglich dringender. Es ist nach ihrer Ansicht verkehrlich unverantwortlich für weite Teile im Norden und Osten der Stadt Nordhorn, die stets zunehmende Verkehrsmenge ohne eine großräumige Umgehung zusätzlich aufnehmen zu müssen. Das gilt nicht nur für den stark befahrenen Altendorfer Ring, sondern auch für eine Vielzahl für den Durchgangsverkehr völlig ungeeigneter Wohnstraßen, z.B. der Pestalozzistraße, im Norden und Osten von Nordhorn. Deshalb muss zur Entlastung von innerstädtischen Wohngebieten eine nördliche Umgehungsstraße zur Verfügung gestellt werden.
Von den zuständigen Bundes- und Landesbehörden erwartet deshalb die CDU-Ratsfraktion,bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes die Nordumgehung von Nordhorn als "vordringlichen Bedarf" einzustufen.

CITIBANK – Weggang: CDU-Ratsfraktion fordert Hilfe vom Bund und Land

Tiefschlag für die ganze Region – Kaufkraft- und Steuerverluste

Betroffen und empört reagierte die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn über die Nachricht zur Schließung der Citybank in Nordhorn. Aufgrund der undurchsichtigen Unternehmenspolitik und mangelnder Informationen sind von dieser völlig unerwarteten Mitteilung nicht nur unmittelbar alle Mitarbeiter dieses Unternehmens betroffen, sondern sie "trifft unsere ganze Region tief ins Herz." Eine vor einigen Jahren mit erheblichen öffentlichen Anstrengungen und Aufwendungen betriebene Ansiedlung dieses Unternehmens wird damit mit einem Schlag wieder zunichte gemacht und die erfreuliche Aufwärtsentwicklung von Nordhorn jäh gestoppt.
Nach dem Untergang der großen Textilbetriebe und dem Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen ist es in den letzten Jahren mit großen öffentlichen und privaten Kraftanstrengungen erfolgreich gelungen, den Wirtschaftsstandort Nordhorn umzustrukturieren und mit Dienstleistungs-Arbeitsplätzen zu versehen. Davon profitierte nicht nur der Arbeitsmarktsektor und die Bevölkerung, sondern auch die Finanzsituation bei Stadt und Kreis. Damit konnte eine Reihe von wünschenswerten Maßnahmen zusätzlich durchgeführt werden.
Die jetzt bekannt gewordene Nachricht gefährdet alle bisherigen Strukturverbesserungen und verursacht große Gefahren für unsere gesamte Region. Sie hemmt ganz eindeutig den erfolgreich eingeleiteten Strukturwandel, wird zu einer noch höheren Arbeitslosigkeit führen, Abwanderungen von arbeitswilligen Einwohnern veranlassen und erhebliche Kaufkraftverluste für die gesamte Wirtschaft verursachen.

Darüber hinaus wird sie zu einer noch nicht absehbaren Finanzmisere bei der Stadt Nordhorn und dem auch davon betroffenen Landkreis Grafschaft Bentheim führen. Ein künftiger Fortfall von Gewerbesteuern in Millionenhöhe und noch dazu eine erhebliche Gewerbesteuer-Rückforderung werden ein radikales Umdenken in der Haushaltspolitik veranlassen müssen, um die Einnahmen mit den Ausgaben auszugleichen. Zahlreiche Ausgaben, zu den Stadt und Kreis nicht gesetzlich oder vertraglich verpflichtet sind, werden davon betroffen sein. Die ersten Folgen werden bereits in einem noch aufzustellenden Nachtragshaushaltsplan zu spüren sein.

Die CDU-Ratsfraktion fordert den Bund und das Land Niedersachsen auf, die Stadt Nordhorn in der jetzt entstandenen schwierigen Situation zu unterstützen. Wenn sich der Bundeskanzler schon nicht hier blicken lässt wie bei Holzmann und Babcock, so werden doch ohne die Unterstützung von Bundes- und Landesbehörden die hiesigen guten Arbeits- und Standortbedingungen unserer Stadt allein den Kahlschlag bei den Nordhorner Arbeitsplätzen nicht wettmachen. Wir sind gespannt, wie die Regierungen ihren Einfluß und ihre Initiativen bei Ersatzlösungen sichtbar machen. Die Selbstheilungskräfte der Wirtschaft greifen erst dann, wenn umfangreiche Wirtschaftsreformen auf den Weg gebracht werden. Und sie sollten nicht so lange auf sich warten lassen wie bisher.

Maria ten Wolde führt weiterhin Ortsverband CDU Nordhorn-West. Arbeitsschwerpunkt sind Rad- und Schulwege

Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 17.05.02
rm Nordhorn. Der Ausbau und die Sanierung des Rad- und Schulwegenetzes im westlichen Stadtgebiet wird in den kommenden Monaten einer der Arbeitsschwerpunkte des CDU-Ortsverbandes Nordhorn-West sein. Der Ortsverband hat vor einiger Zeit seinen Vorstand neu gewählt und dabei die bisherigen Vorstandsmitglieder fast alle in ihren Ämtern bestätigt.
An der Spitze der CDU Nordhorn-West steht damit auch in den kommenden zwei Jahren Maria ten Wolde (Bildmitte). Wieder gewählt wurden auch ihre beiden Stellvertreter Rolf Schinke (4.v.l.) und Heinrich Peppenhorst (r. Bildrand) sowie Beisitzer Nils Kramer (2.v.l.). Neu im Ortsvorstand ist Heinz Wissing (l. Bildrand), der zum Beisitzer gewählt wurde. Die CDU Nordhorn-West ist mit fünf Politikern im Rad der Stadt vertreten. Auch in den Kreistag konnte sie zwei ihrer Mitglieder entsenden.
Die Sanierung des Radweges am Ootmarsumer Weg, eine bessere Sicherung des Einmündungsbereichs Schulstraße und ein neuer Radweg entlang der Losserstraße im GIP sind aus der Sicht der CDU Nordhorn-West wichtige Vorhaben. Aber auch bei der Sanierung von Schulgebäuden will die CDU nach den Worten von Maria ten Wolde "am Ball bleiben". Außerdem fordert sie eine unbürokratische Unterstützung der hiesigen Vereine, denn "Vereinsarbeit ist Sozialarbeit".

CDU-Fraktion für Radweg an der L 45

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn fordert seit Jahren den Bau eines Radweges an der Landesstraße 45 auf dem Gebiet des Nordhorner Stadtteiles Hohenkörben. In einer Pressemitteilung bekräftigt sie ihren bisherigen Einsatz für einen möglichst schnellen Ausbau im Streckenabschnitt zwischen Neuenhaus und Wietmarschen.

Die CDU-Fraktion widerspricht damit auch der in den GN am 25. Mai veröffentlichten Behauptung, wonach "bislang Politik und Verwaltung der Stadt Nordhorn wenig Interesse gezeigt haben, in diesen Lückenschluss zu investieren". Dieser Vorwurf trifft für die Vertreter der CDU-Fraktion nicht zu.

Bereits in der letzten Legislaturperiode hat sich die CDU dafür eingesetzt, insbesondere aus Gründen der Verkehrssicherheit für Radfahrer einen Radweg an dieser verkehrsreichen, kurvenreichen Straße anzulegen. Da an dieser Landesstraße nur in dem Streckenabschnitt in Hohenkörben ein Teilstück im überregionalen Radwegenetz fehlt, sind Radfahrer dadurch besonders gefährdet, weil Autofahrer nicht mit Radfahrern auf der Fahrbahn rechnen und sie deshalb übersehen können.
Die CDU-Forderung nach einem raschen Ausbau wurde in verschiedenen Sitzungen des Verwaltungsausschusses und des Rates der Stadt Nordhorn immer wieder vorgetragen. Auch in der Ratssitzung zur Verabschiedung des Haushaltsplans 2002 am 13. Dezember 2001 brachte die CDU-Ratsfraktion einen entsprechenden Antrag ein, der allerdings unter Hinweis auf die Zuständigkeit des Landes Niedersachsen nicht berücksichtigt wurde.
Die CDU-Fraktion hält die Forderung der Anwohner dieses Raumes zum Bau eines Radweges für berechtigt und wird ihr Anliegen in den entsprechenden Gremien bei der Stadt Nordhorn unterstützen. Auch begrüßt sie die Initiative des CDU-Landtagsabgeordneten Friedrich Kethorn, das Land Niedersachsen auf seine Pflicht hinzuweisen, für einen verkehrsgerechten Ausbau der Landesstraße 45 zu sorgen.

CDU Stadtverband will vielfältiges Schulangebot in Nordhorn

Der CDU Stadtverbandsvorstand befasste sich in seiner letzten Vorstandssitzung mit dem Anliegen der Montessori-Initiative, in Nordhorn an einer Grundschule einen Schulzweig einzurichten, der nach der international anerkannten und bewährten Montessori-Pädagogik unterrichtet.
Der Vorstand begrüßt es sehr, dass sich diese Initiative engagiert einsetzt und er wird dieses Engagement positiv begleiten.
Neben den bestehenden Nordhorner Grundschulen, die mit ihren engagierten Lehrkräften erfolgreich arbeiten, wäre das Angebot einer Schule nach dem pädagogischem Konzept von Maria Montessori eine Bereicherung der pädagogischen Landschaft in Nordhorn.
Ein Bildungsangebot, das sich unmittelbar am Kind orientiert und seine Bedürfnisse individuell berücksichtigt wäre eine zeitgemäße Alternative in Nordhorn.

Neben dieser positiven Initiative sieht die CDU Nordhorn mit großer Sorge die schulpolitischen Versäumnisse der Landesregierung, die in Nordhorn u.a. an dem großen Unterrichtsausfall deutlich werden.
Der Eltern- und Schülerprotest an Nordhorner Schulen, der auf die schlechte Lehrerversorgung aufmerksam machte, wird begrüßt.
Versäumnisse in der Ausbildung junger Menschen sind später kaum auszugleichen und sie dürfen nicht hingenommen werden.
Weiterhin sind gut ausgebildete junge Menschen sind auch ein wichtiger Standortfaktor für Nordhorn, von dem die Zukunft abhängt.

Nordhorner CDU-Stadtratsfraktion: Parteiaustritt ist keine Lösung – Unmut über Äußerungen von Lübke

Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 27.04.02
mm Nordhorn.
Lübke war aus Verärgerung darüber aus der Partei ausgetreten, weil die CDU-Kreistagsfraktion es bislang abgelehnt hat, mit Kreismitteln zur Sanierung der verschuldeten HSG-Sportmarketing beizutragen.

Der Handball-Bundesligist trägt nach Ansicht von Befürwortern einer Finanzspritze aus öffentlichen Kassen sehr zur Imagewerbung der Region teil.
"Auch ich habe als CDU-Fraktionsmitglied im Rat der Stadt Nordhorn kein Verständnis für die aus grundsätzlichen Erwägungen heraus getroffene Ablehnung der CDU-Kreistagsfraktion gegen das Sanierungskonzept der HSG-Sportmarketing und habe mich auch über einige Verlautbarungen zu diesem Thema geärgert", sagt der Pressesprecher der Stadtratsfraktion, Reinhold Volken. Trotz sachlich vorgetragener Argumente für eine Zustimmung "des gemeinsam von der Kreis- und Stadtverwaltung in Verbindung mit der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung und der HSG-Sportmarketing vorgelegten Sanierungskonzepts wurde von vornherein eine Ablehnung formuliert und abschließend ohne Beachtung weiterer Alternativen durchgesetzt." Ein Parteiaustritt, so Volken, helfe der Sache nicht weiter, sondern schade der CDU.
Mit "Verwunderung und Empörung" reagieren Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion auf den Vorwurf Lübkes, eine Reihe von Fraktionsmitgliedern habe bei der Stadt nur für das Sanierungskonzept gestimmt, weil sie genau gewusst hätten, dass es beim Kreis scheitert. "Worauf gründet sich diese Überzeugung Herrn Lübkes, der die neue CDU-Stadtratsfraktion allenfalls aus der Betrachterperspektive kennen könnte? Ich lege für meine Person jedenfalls Wert darauf, klarzustellen, dass ich mich für das Sanierungskonzept eingesetzt habe und dass es eine üble Unterstellung den Fraktionskolleginnen und -kollegen gegenüber ist, wenn Herr Lübke äußert, derartige Überlegungen ins Kalkül gezogen zu haben", schreibt Ewald Mülstegen.
Die Wertung Lübkes, die Entscheidung der Kreis-CDU sei "absolut inkompetent", weist Mülstegen zurück: "Nicht einmal die CDU-Stadtratsfraktion, die zu einem völlig anderen Votum als die CDU-Kreistagsfraktion gekommen ist, hat sich dazu herabgelassen. Für jeden Kommunalpolitiker war die Beurteilung des umfangreichen Sanierungskonzeptes eine Gewissensentscheidung, die in jedem Fall sachlich vorgetragen wurde und es verdient hat, respektiert zu werden."

CDU-Nordhorn-Nord wählt neuen Vorstand – Andre Mülstegen als Vorsitzender im Amt bestätigt.

Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 22.03.2002

Am Mittwoch, den 27.02.02 fand die Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Nordhorn-Nord statt. In seinem Rechenschaftsbericht hielt der Vorsitzende Andre Mülstegen Rückschau über die Arbeit der letzten 2 Jahre: Inhaltlich beschäftigte man sich mit der Schulstraße und dem Problem der Schulwegsicherung. Das Problem "Nordumgehung" wurde in mehreren Veranstaltungen erörtert, und auch der Landschaftsplan stand im Ortsverband zur Debatte. Der Vorstand besuchte auch die Sportvereine Sparta 09 sowie Blau-Weiß-Bookholt um mit den Beteiligten über Entwicklungsmöglichkeiten zu sprechen.
Als Beleg für die gute Arbeit wertete Mülstegen das Kommunalwahlergebnis: Sechs der achtzehn CDU-Fraktionsmitglieder im Nordhorner Stadtrat kommen aus dem Ortsverband Nordhorn-Nord.
Bei den anschließenden Wahlen wurde der 30-jährige Realschullehrer Andre Mülstegen einstimmig im Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Ursula Bahlo und Karin Müller. Als Beisitzer wurden Norbert Deelen und Wolff-Rüdiger Kopper in den Vorstand gewählt.
Für die kommenden Jahre soll ein Arbeitsschwerpunkt die Schulen sein: Hier möchte man mit den Schulleitern in Kontakt treten, um mit ihnen über die Ausstattung, den baulichen Zustand und Entwicklungsmöglichkeiten zu sprechen. Ein weiterer Punkt ist der Ausbau der Veldhauser Straße: Nach Ansicht der CDU muss dieser Ausbau zügig und vor allem reibungslos passieren, damit die vielen Gewerbebetriebe an der Veldhauser Straße so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.
Auch wurde abermals der fehlende Radweg an der L45 angesprochen: "Sowohl die SPD Mehrheit im Stadtrat als auch im Land Niedersachsen hat dafür Sorge zu tragen, dass der längst fällige Ausbau passiert!", so Andre Mülstegen vor der Versammlung, denn auch die Menschen in der Fläche hätten ein Recht auf sichere Straßen und Schulwege.