CDU-Fraktion: Mehr Bänke in der Innenstadt

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn plädiert in ihrer jüngsten Sitzung dafür, in den Fußgängerbereichen der Nordhorner Innenstadt mehr Bänke aufzustellen. Sie hat inzwischen in der letzten Sitzung des städtischen Verwaltungsausschusses eine entsprechende Anregung eingebracht und die Stadtverwaltung beauftragt, die Realisierung dieses Vorschlages voranzutreiben.
Nach Auffassung der CDU-Kommunalpolitiker kommt der Fußgängerzone in der Innenstadt mit ihren vielfältigen Aufenthaltsmöglichkeiten eine besondere Bedeutung zu. Gerade deshalb müssen neben einer Reihe von Einkaufs- und Gastronomiemöglichkeiten auch Verweil- und Erlebnisqualitäten im öffentlichen Raum angeboten werden. Sie sind gleichzeitig wirtschaftsfördernd und imagebildend für Einheimische, aber auch für die vielen auswärtigen Gäste. Ein Ziel der in den 80-iger Jahren geschaffenen Fußgängerzone war, durch Entfernung des lästigen Kfz.Verkehrs aus diesen Bereichen den Fußgängern das gefahrlose Bummeln und Verweilen zu ermöglichen. Das erfordert gleichzeitig eine geeignete "Möblierung", um Anreize für einen Aufenthalt und der noch stärkeren Kommunikation zu schaffen.
Im Rahmen der Gestaltung der Nordhorner Fußgängerzone in der City ist in den letzten Jahren gemeinsam von der Stadt und den Anliegern viel geschaffen worden. Das wird allgemein anerkannt. Insbesondere das viele Grün im öffentlichen Verkehrsraum ist zu loben. Dennoch hält es die CDU-Fraktion für notwendig, die Ausgestaltung noch weiter zu verbessern. Auch in Zeiten knapper Kassen und großer Sparzwänge hält sie es für notwendig, im Blick auf die Zukunft und im Interesse der Wirtschaft und der Stadt, bestimmte Vorhaben zu verwirklichen.
Als eine der Möglichkeiten hält es die CDU-Fraktion für wünschenswert, dass überall dort, wo starke Fußgängerströme und Wartezonen vorhanden sind und Attraktionen in den Straßenräumen vorliegen, qualitätsvolle aber schlichte Modelle für Bänke und Papierkörbe angebracht werden. Es sollten solche sein, die von mehreren Personen besetzt werden können, um die Kommunikation zu fördern. Vorrangig werden folgende Stellen vorgeschlagen: Europaplatz, Schweinemarkt, Vechtepassage sowie Plätze an der reformierten Kirche und bei der St. Augustinuskirche.

CDU-Fraktion erwartet Einzelhandelsgutachten

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn erwartet von der Stadtverwaltung die baldige Vorlage eines Einzelhandelsgutachtens über die Lebensmittelversorgung im Wirtschaftsraum Nordhorn. Mit diesem Begehren beendeten die Mitglieder der Fraktion in ihrer letzten Sitzung die Beratung über einen Antrag auf Ansiedlung eines weiteren Verbrauchermarkts in Nordhorn.
Anlass für eine solche Entscheidungshilfe ist die in der letzten Zeit verstärkte Zunahme von Anträgen auf Zulassung von Verbrauchermärkten, SB-Märkten, Großraumläden und Discountläden aller Art in Nordhorn durch auswärtige Betreiber. Im Regelfall waren solche Einrichtungen baurechtlich zulässig und mussten deshalb genehmigt werden. Dennoch sehen die Christdemokraten diese Entwicklung im Nordhorner Rathaus nicht bedenkenlos. Vielmehr sehen sie wegen der Vielfalt und Vielzahl der vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten das hiesige Verkaufsflächenangebot als ausreichend an. Deshalb muss nach ihrer Ansicht über jegliche weitere Zulassungen von Verkaufsobjekten dieser Art sorgfältig und abgewogen entschieden werden. Insbesondere müssen aufgrund des sich anbahnenden noch schärferen Verdrängungswettbewerbes eine Übersättigung und im Einzelfall existenzbedrohende Auswirkungen verhindert werden. Das könnte das wirtschaftliche Ende von Geschäften bedeuten mit der langfristigen Folge von Leerständen von Geschäftsflächen. Daran kann die Stadt Nordhorn kein Interesse haben.
Die CDU-Fraktion erwartet von einem solchen Gutachten eine wichtige und objektive Entscheidungshilfe mit einer Markt- und Stadtortanalyse für den Raum Nordhorn zur Feststellung der Versorgungssicherheit der Bevölkerung.

CDU-Fraktion für Förderung von Freizeittourismus

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn will sich dafür einsetzen, dass der Freizeittourismus in Nordhorn kräftig ausgebaut wird.
Mit dieser Absichtserklärung unterstützen die Christdemokraten die in der letzten Zeit wiederholt erhobenen Forderungen und verschiedenen Bemühungen nach einem konsequenten und bedürfnisgerechten Ausbau der vorhandenen touristischen Angebote in Nordhorn und Umgebung. Die CDU sieht in dieser Zielsetzung einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel von Nordhorn von einer ehemaligen Textilstadt im Grünen zu einer Stadt mit einem "neuen Standbein" der heimischen Wirtschaft. Mit einem weiteren Ausbau des Städtetourismus als Wirtschaftsfaktor sollen nach ihrer Ansicht die vergangenen negativen Folgen durch das Ende der Nordhorner Textilindustrie oder den jüngsten Weggang der Citibank ausglichen werden.

Neben dem vorhandenen touristischen Angebot in der naturbelassenen Landschaft im Nordhorner Raum bilden neben dem Einkaufen vor allem das Radfahren, Wandern, Reiten sowie die vielfältigen Wassersportmöglichkeiten Hauptansätze zur weiteren Förderung des Städtetourismus. Besonders hervorzuheben sind die verschiedenen innerstädtischen Wasserflächen von Nordhorn, die bereits jetzt als touristische Anziehungsmagnete dienen. Der etwa 18 ha große Vechtesee in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums mit seinen vielfältigen Wassersportmöglichkeiten und die zahlreichen kilometerlangen Wasserwege innerhalb des Stadtgebietes (Vechte mit Stadtgrachten durch das ehemalige Povelgebiet, Nordhorn-Almelo-Kanal, Ems-Vechte-Kanal und Nord-Süd-Kanal) bieten ein umfangreiches touristisches Angebot, das weit und breit nicht zu finden ist, aber noch weiter ausgebaut und vermarktet werden muss. Erst in jüngster Zeit ist dieses städtetourismusfördernde Juwel entdeckt worden, das durch eine Reihe von Ideen, Initiativen und Aktivitäten erweitert werden soll. Zu erwähnen sind zum Beispiel die Planungen für einen Ferienhauspark am Vechtesee, der bevorstehende Neubau eines attraktiven Hotels am Vechtesee, die vornehmlich durch den Verein "Graf Ship" initiierten ersten Schritte zur Nutzung der Kanäle für die Bootsschifffahrt bis in die Niederlande hinein und die weiteren Angebote des Bootsclubs Nordhorn und der DLRG am Vechtesee zu einem Freizeit- und Wassersportrevier. Weitere touristische Angebote sind Teile des "kunstwegen-Projekts" entlang der Vechte und in der unmittelbaren Nähe des Vechtesees das Freizeit- und Wellenbad, die Eissporthalle, eine Tennis- und Quash-Halle, eine Skater-Anlage, die Ausflugsboote "Vechtesonne" und "Vechtestromer" beim VVV , der stark besuchte Tierpark und der noch ausbaufähige Platz für Caravan-Camper,in der Nähe der Umgehungsstraße.

Die CDU-Fraktion erwartet, dass mit der Erstellung eines strategischen Leitbildes für die Stadt Nordhorn, mit der ein Institut der Hochschule Vechta beauftragt worden ist, im Laufe der nächsten Monate ein Gesamtkonzept entwickelt wird, das für das Stadtmarketing die Ziele definiert und Hinweise und Handlungsempfehlungen für die künftige Stadtplanung zur Förderung des Städtetourismus enthält.

CDU begrüßt Initiative für "Niedersachsen

Bewerbung "Grundlegender Schritt zu kinder- und jugendfreundlicher Stadt"
Nordhorn/Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 23.04.04 – Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn begrüßt in einer Presseerklärung die Absicht der Stadtverwaltung, sich am Projekt der Gemeinschaftsaktion "Niedersachsen – ein Land für Kinder" zu beteiligen. Nach ihrer Ansicht wird mit der Teilnahme an diesem landesweiten Projekt die von der CDU-Fraktion zum Jahresbeginn vorgelegte Initiative zu Gunsten einer kinder- und familienfreundlichen Stadt grundlegend unterstützt.
Die CDU-Vertreter im städtischen Jugendhilfeausschuss wollen dem Antrag auf Aufnahme Nordhorns in das Projekt von sechs niedersächsischen Kommunen zustimmen. Die hiesigen CDU-Landtagsabgeordneten Friedrich Kethorn und Reinhold Hilbers sind gebeten worden, sich dafür einzusetzen, dass die Stadt Nordhorn den Zuschlag für eine Projektteilnahme erhält.
Die auf der niedersächsischen Landesebene vorgesehene Gemeinschaftsaktion wird getragen vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Landesjugendring und der Sportjugend im Landessportbund Niedersachsen. Sie wird praktisch durchgeführt von der Landesarbeitsgemeinschaft der Moderatorinnen für Kinder und Jugendbeteiligung.
Die CDU-Fraktion verspricht sich von der vorgesehenen und der von ihr nachhaltig unterstützten Teilnahme an diesem Projekt durch die angebotene und fachkundige Begleitung des Landes eine verbesserte Qualität ihrer Forderung, geeignete Vorschläge für eine auf die Stadt Nordhorn zugeschnittene Kinder- und Familienverträglichkeitsprüfung bei künftigen Aktivitäten in Nordhorn zu erhalten. Ferner werden von dieser landesweiten Initiative innerhalb eines Jahres Arbeitsgrundlagen für die künftige Jugendarbeit erwartet. Wünschenswert ist es aus der Sicht der CDU-Fraktion, in einem weiteren Schritt den kinder- und familienfreundlichen Aspekt – besonders im Hinblick auf das Zusammenleben der Generationen – um das Kriterium der Seniorenfreundlichkeit zu ergänzen.

CDU-Fraktion: Kostenfreies Parken auf dem Neumarktgelände

Gleichbehandlung mit "Ring-Center Rawe"
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn erwartet mit der Fertigstellung des "Ring-Centers" auf dem ehemaligen Rawe-Gelände in der Innenstadt gleichzeitig die Abschaffung der im Jahre 1999 eingeführten kostenpflichtigen Parkraumbewirtschaftung auf dem benachbarten städtischen Neumarkt-Gelände. Grundlage dieser CDU- Forderung ist die geäußerte Absicht des künftigen Betreibers vom Ring-Center, keine kostenpflichtige Bewirtschaftung der geplanten über 600 Parkplätze auf seinem Gelände vorzusehen, sondern sie kostenlos anzubieten. Dieses Angebot wird sich auf das Parkverhalten in der Innenstadt erheblich auswirken.
Sollte es dann bei der durch die damalige rot-grüne Ratsmehrheit eingeführte Kostenpflicht für Parken auf dem städtischen Neumarkt-Gelände bleiben, käme es nach Ansicht der CDU zu einer ungleichen Behandlung der innerstädtischen Parkplatzbesucher auf den beiden benachbarten Großparkplätzen. Das würde die Parkplatzsuchenden veranlassen, vorrangig auf dem ehemaligen Rawe-Gelände kostenlos zu parken und die in der Nähe befindlichen kostenpflichtigen Parkplätze auf dem Neumarkt-Gelände zu meiden. Eine solche ungleiche Regelung lehnt die CDU-Fraktion ausdrücklich ab.
Sie befürchtet nicht nur eine erhebliche Mehrbelastung des bereits starken Verkehrsaufkommens auf dem Stadtring, sondern sieht besonders durch die zu erwartende Verlagerung der Besucherströme wegen des kostenlosen Parkplatzangebotes auf dem Rawe-Gelände und der kostenpflichtigen Parkplätze auf dem Neumarkt die Wettbewerbsbedingungen für die Betriebe auf der Vechteinsel beeinträchtigt. Eine solche zu erwartende Benachteiligung trägt die CDU-Fraktion nicht mit. Deshalb plädiert sie in den städtischen Gremien dafür, bereits jetzt im Vorfeld der Planung für das neue Einkaufszentrum auf dem Rawe-Gelände festzulegen, dass künftig auf dem Neumarkt-Gelände kostenfreies Parken eingeführt wird, wenn am "Ring-Center Rawe" kostenfreies Parken möglich ist.

JU rügt Ausbildungsplatzabgabe

Nordhorn/Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 21.02.04 – Die CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union hält die Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe für einen schlimmen Fehler, der die Ausbildungsplatzsituation nicht zum Positiven wenden werde. Die Abgabe belaste die ohne hin angeschlagene Wirtschaft, meint JU-Kreisvorsitzender Nils Kramer in einer Pressemitteilung. Die Junge Union befürchtet, dass eine "Strafabgabe" entsteht, die keine neuen Arbeitsplätze schafft, sondern Arbeitsplätze vernichtet. "Unserer Meinung nach wird ein völlig falsches Signal gesendet, welches Investoren abschreckt und somit die Entstehung neuer Arbeitsplätze verhindert", so Kramer weiter. Das Konzept sei falsch, da Betriebe, die ausbilden wollen, aber keinen geeigneten Bewerber finden, hart bestraft würden, bekräftigt auch der Vorsitzende des Arbeitskreises Soziales, Julian Krümpel. In strukturschwachen Regionen wie der Grafschaft wirke die Ausbildungsplatzabgabe wie eine Sondersteuer für Betriebe. Zudem sei die Abgabe mit einem hohen und kostspieligen bürokratischen Aufwand verbunden.

Meier-Schinke führt weiter Nordhorns CDU

Wahlen "Landrat muss Kethorn heißen"

Nordhorn/Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 21.02.04/rm – Zum dritten Mal seit 1999 ist Erika Meier-Schinke an die Spitze des CDU-Stadtverbandes Nordhorn gewählt worden. Bei den Vorstandswahlen des Stadtverbandes, der die vier Nordhorne CDU-Ortsverbände bündelt, wurde die 55-jährige Berufsschullehrerin ohne Gegenstimme bestätigt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.
Mit 50 der abgegebenen 51 Stimmen, bei einer Enthaltung, erhielt Erika Meier-Schinke ein überzeugendes Ergebnis. Zuvor hatte die Vorsitzende in ihrem Rechenschaftsbericht die Schwerpunkte der bisherigen Arbeit in verschiedenen Bereichen herausgestellt. Neben den mehr informativen Veranstaltungen hat die CDU demnach besonderen Wert auf Schulungen ihrer Mitglieder gelegt.
In den vergangenen Jahren hat der größte CDU-Verband in der Grafschaft Bentheim nach Ansicht ihrer Vorsitzenden zu großer Geschlossenheit gefunden. "Die Zusammenarbeit mit und in der CDU-Stadtfraktion verläuft hervorragend", betonte Erika Meier-Schinke.
Kampfabstimmungen gab es indessen bei der Besetzung der beiden Stellvertreter-posten der Stadtverbandsvorsitzenden. Vier CDU-Mitglieder bewarben sich um die Funktionen. Dabei behauptete der Rechtsanwalt Peter Skutta seine Stellvertreter-Funktion, 38 der 51 Wahlberechtigten gaben ihm wiederum ihre Stimme. Neu in den Vorstand wurde der Berufsschullehrer Eugen Dörenkämper. Er setzte sich mit 27 Stimmen durch und wird damit Nachfolger von Karin Müller.
Die Nordhorner CDU will nach den Worten ihrer Vorsitzenden in den nächsten Monaten mit großem Einsatz im Landrats-Wahlkampf mitmachen, damit der nächste Landrat Friedrich Kethorn heißt. "Wir dürfen nicht zulassen, dass ein parteiloses SPD-Mitglied Landrat wird", forderte die Vorsitzende die Mitglieder auf.
Damit die CDU in Nordhorn weiterhin engagiert für die Menschen in Nordhorn arbeiten kann, braucht sie die Unterstützung und die bisherige erfreuliche Mitarbeit der Mitglieder. "Wir dürfen aber nicht warten, bis die Menschen auf uns zugehen, sondern wir müssen auf die Menschen zugehen", stellte Erika Meier-Schinke zum Schluss heraus.

CDU begrüßt Wettbewerb für Ferienhauspark

Nordhorn benötigt mehr Übernachtungsmöglichkeiten

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn will den Strukturwandel von Nordhorn von einer ehemaligen Textilstadt im Grünen zu einer lebendigen Stadt mit Handel, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen zügig vorantreiben. Deshalb möchte sie den jetzt noch bescheidenen Städtetourismus durch Schaffung von weiteren Übernachtungs- und Beherbergungsmöglichkeiten ausbauen und damit der städtischen Wirtschaft ein weiteres Standbein verschaffen. Diese Absichtserklärung verabschiedeten die CDU-Kommunalpolitiker in ihrer letzten Fraktionssitzung bei der Beratung über einen geplanten Ferienhauspark zwischen Vechtesee und Eissporthalle.
Nach ihrer Ansicht liegt die Stadt Nordhorn in gut erreichbarer Nähe zu den verschiedenen Ballungszentren im Rhein-Ruhr-Gebiet sowie vorrangig zu den benachbarten Niederlanden. Darüber hinaus bietet Nordhorn
– durch die vielfältigen vorhandenen kulturellen Einrichtungen in der Innenstadt (z.B. Alte Weberei mit städtischer Galerie, Stadtmuseum und Povelturm, Kornmühle und Konzert- und Theatersaal),
– mit den in unmittelbarer Nähe befindlichen sportlichen Einrichtungen (Wellenbad, Eissporthalle, Tennis- und Squashzentrum, Skatemöglichkeiten, Vechtesee mit Vechte- und Kanallandschaften),
– mit einer Reihe von attraktiven Sportmöglichkeiten,
– mit den verschiedensten Einkaufsmöglichkeiten mit umfangreicher Gastronomie in der City
– sowie mit den zahlreichen Grün- und Waldflächen vom Stadtzentrum bis ins Umland

ein umfangreiches Angebot an touristischen Verweilmöglichkeiten. Dazu fehlen bisher neben dem vorhandenen Hotelangebot besonders familienfreundliche Übernachtungsmöglichkeiten. Dadurch wird die touristische Entwicklung gehemmt.

Die CDU-Fraktion verspricht sich von der Schaffung eines Ferienparks mit einer Reihe von Ferienhäusern im Bereich zwischen Vechtesee, Nordhorn-Almelo-Kanal und Freibad mit guter Anbindung an der überregionale Verkehrsnetz eine sehr gute Entwicklungsmöglichkeit sowohl für den künftigen Betreiber dieser Einrichtung als auch insgesamt für die Stadt Nordhorn. Mit einer Verwirklichung der Planung könnte das vorhandene Hotelangebot insbesondere mit familienfreundlichen Angeboten sinnvoll ergänzt werden. Damit könnte ein langjähriger Nachholbedarf zum weiteren Ausbau des Übernachtungsangebots gedeckt werden.
Aus diesem Grunde unterstützt die CDU das geplante Vorhaben und begrüßt es, dass jetzt weitere Planungsschritte eingeleitet werden sollen mit dem Ziel, baureife Pläne zu erhalten und für ihre Verwirklichung einen Investor zu gewinnen.

CDU gibt sich Leitbild der kinder- und familienfreundlichen Kommune

CDU gibt sich Leitbild der kinder- und familienfreundlichen Kommune

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn hat in ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr eine Absichtserklärung zum "Leitbild der kinder- und familienfreundlichen Kommune" beschlossen. Dies teilte sie in einer Presseerklärung mit. Demzufolge wollen sich die Kommunalpolitiker in der nächsten Zeit verschärft an die Umsetzung verschiedenster Maßnahmen zu Gunsten einer kinder- und familienfreundlichen Stadt machen.
Zum Hintergrund: In einer vom Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung der Universität Hannover vorgelegten Projektstudie stellen Wissenschaftler mögliche soziale Probleme einer Stadt, wie etwa Überalterung, Vereinzelung, Anonymität und Orientierungslosigkeit, vor. Darüber hinaus zeigen sie die daraus resultierenden Notlagen in Städten auf, zum Beispiel materielle Armut, Obdachlosigkeit, Suchtprobleme, Arbeitslosigkeit und Ausbildungsplatzmangel. Die Studie wurde in der Sitzung von Ursula Bahlo, CDU-Ratsmitglied und Mitglied des Arbeitskreises "Familie" des Nordhorner CDU-Stadtverbandes, vorgestellt. Da viele der in der Studie aufgeführten Probleme auch auf Nordhorn zutreffen, bestand bei den CDU-Vertretern sofort Einvernehmen über die Notwendigkeit, alle zur Umsetzung des Leitbildes notwendigen Schritte zu tun. Festgestellt wurde in der Fraktion, dass Teile aus den skizzierten Notlagen allerdings dank eines intakten Wohnumfeldes und gesicherter Familienstrukturen erfreulicherweise auf Nordhorn nicht zuträfen. Gleichwohl wolle man nun aber alle Hebel in Bewegung setzen, um die bisherigen Strukturen zu verbessern. Anhaltspunkte bietet die Studie, in dem sie mögliche Leistungen von Familien für das kommunale Gemeinwesen herausstellt und Vorteile für Nachbarschaft, Schulelternschaft, Unternehmen, Vereine und die Politik aufzeigt.
Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten der Studie auf Nordhorner Belange sieht die CDU-Fraktion in einer Familien- und Kinderverträglichkeitsprüfung bei künftigen Aktivitäten auf kommunaler Ebene. Diese würde z.B. eine Beteiligung von Familien, Kindern und Jugendlichen bei der Aufstellung von Bebauungsplänen und bei geplanten städtischen Bauvorhaben vorsehen. Denkbar wäre die konkrete Anwendung dieses Vorschlages bei der jetzt vorgesehenen Bebauung des ehemaligen Camp-Geländes zwischen Veldhauser Straße/Pestalozzistraße und Lerchenstraße. Ferner schlagen die CDU-Politiker die Bildung eines Jugendforums, also Gespräche von Politikern mit Kindern und Jugendlichen über kommunale Entwicklungsfragen, sowie Workshops mit Familien sowie die Durchführung von Familientagen vor.
Zusammenfassend hat sich die CDU-Fraktion in ihrer Sitzung übereinstimmend für die Förderung einer kinder- und familienfreundlichen Stadt ausgesprochen.

CDU-Kreistagsfraktion: Außenstelle des Gymnasiums im NINO-Lager

Schulreform Entscheidung in der Kreistagsfraktion – Kethorn: Beste und kostengünstigste Lösung

Nordhorn/Grafschafter Nachrichten vom 29.10.03 – In der Diskussion über die künftige Unterbringung zusätzlicher Gymnasialklassen in Nordhorn hat die CDU einen neuen Vorstoß unternommen. Die CDU-Kreistagsfraktion hat in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, dass die Außenstelle des Gymnasiums im ehemaligen NINO-Rohgewebelager eingerichtet werden soll, in dem sich bereits die Volkshochschule befindet. Das teilte der Fraktionsvorsitzende Friedrich Kethorn gestern den GN mit. Der Schulausschuss des Landkreises wird am 3. November über die Schulentwicklungsplanung im gymnasialen Bereich in Nordhorn beraten.
Nachdem kein Kompromiss mit der Stadt Nordhorn über die Nutzung von bisher bereits in Nordhorn genutztem Schulraum gefunden werden konnte, ist die CDU-Kreistagsfraktion der Auffassung, dass eine Unterbringung der Außenstelle des Gymnasiums im ehemaligen NINO-Rohgewebelager die beste Lösung darstellt. Durch den zusätzlichen Ausbau des Dachgeschosses könnten insgesamt 18 Klassenräume geschaffen werden. Synergieeffekte entstünden insbesondere auch dadurch, dass gemeinsame Raumnutzungen mit der Volkshochschule möglich seien. Die Verkehrsanbindung sei aufgrund der Nähe zum Bahnhof sehr gut und für den Sportunterricht könne die Frensdorfer Turnhalle in nur 500 Metern Entfernung genutzt werden, so Kethorn gestern.
Hinzu komme der finanzielle Aspekt: "Die Gesamtkosten liegen mit geschätzten 2,8 Millionen Euro deutlich unter dem Verkaufsangebot der Stadt Nordhorn für das Freiherr-vom-Stein-Schulzentrum." Der Landkreis habe mit den Stimmen der CDU nach der Übernahme des Gymnasiums von der Stadt Nordhorn vor wenigen Jahren bereits rund 3,5 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung investiert.