Meldungen
CDU-Mitglieder diskutierten Leitbild
18. Juni 2005 | kein Kommentar
Am Dienstag, den 14.06. diskutierten die Mitglieder der CDU-Nordhorn im Stadtring-Hotel über das Leitbild der Stadt Nordhorn. Die CDU-Vorstandsmitglieder Nils Kramer, Andre Mülstegen und Peter Skutta stellten wesentliche Aspekte des Leitbildes vor.
Das unter der Federführung der Universität Vechta entwickelte Leitbild schlägt wesentliche Ziele der zukünftigen Entwicklung der Stadt Nordhorn vor. Hierbei konzentriert sich das Leitbild auf die Bereiche Stadtmarketing und Stadtentwicklung. In der anschließenden Diskussion gaben die CDU-Mitglieder wertvolle Anregungen für eine Fortschreibung des Leitbildes. Demnach sollte das Leitbild:
- konkretere Aussagen zu den ländlichen Randgemeinden Nordhorns enthalten.
- stärker auf niederländische Besucher Nordhorns eingehen z.Bsp Sprachkompetenz der Nordhorner erweitern, vermehrt um niederländische Besucher werben.
- konkretere Aussagen zur Schaffung von Arbeitsplätzen im gewerblichen Bereich und Dienstleistungssektor enthalten.
- zielgruppengerichtete Angebote nennen, um z.B. auch junge Niederländer besser anzusprechen.
Die Mitglieder formulierten dazu auch Wünsche und Anregeungen, die Stadt Nordhorn attraktiver zu machen:
- Radwegenetz weiter ausbauen
- Auschilderung für Radwanderer verbessern und auch zweisprachig (deutsch/niederländisch)vornehmen
-Ladenöffnungszeiten weiter vereinheitlichen
Das Leitbild kann in der Geschäftsstelle der CDU an der Bahnhofstraße eingesehen werden. Für weitere Anregungen und Hinweise der Bürger ist die CDU-Nordhorn offen. Die Stadtverbandsvorsitzende Erika Meier-Schinke betonte zum Abschluss der Versammlung: "Die Weiterentwicklung des Leitbildes ist Aufgabe aller Bürger Nordhorns; hierbei möchte der Stadtverband der CDU-Nordhorn die Bewohner unterstützen!"
CDU Nordhorn im Landtag
6. Juni 2005 | kein Kommentar
Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers nahmen Vertreter der CDU-Vorstände Nordhorn an der Plenarsitzung am 21.4.05 in Hannover teil. In einem Gespräch mit dem schulpolitischen Sprecher der CDU Landtagsfraktion, Heinz Klare, konnte die CDU-Vorsitzende Erika Meier-Schinke Anliegen aus Nordhorner Schulen vortragen. Unter anderem ging es um die Förderung von Kindern im Grundschulbereich.
Heinz Klare sagte zu, zu einem Gespräch nach Nordhorn zu kommen.
In der Lobby des Landtages ergab sich für die Nordhorner auch die Gelegenheit, mit Innenminister Schünemann und Finanzminister Möllring zu sprechen.
Auch die Kommunalwahl wirft ihre "Schatten voraus"
26. Mai 2005 | kein Kommentar
VORARBEITEN CDU Nordhorn-Nord beginnt ihre Ziele für das Wahlprogramm zu definieren
NORDHORN/Grafschafter Nachrichten vom 26.05.05/IS – Auch wenn die vorgezogene Bundestagswahl zurzeit die Gespräche an der Parteienbasis bestimmt, darf die Kommunalwahl, die im Jahr 2006 auf dem Terminplan steht, nicht vernachlässigt werden. Die CDU Nordhorn-Nord, eine von vier Stadtteilorganisationen der CDU Nordhorn trifft bereits jetzt erste Vorbereitungen für die Wahlen zum Stadtrat und Kreistag. "Wir sind dabei, unser Wahlprogramm aufzustellen", berichteten die Vorstandsmitglieder André Mülstegen, Ursula Balow, Karin Müller, Norbert Deelen und Wolff-Rüdiger Kopper kürzlich bei einem Besuch der GN-Redaktion. Es gelte, Arbeitsschwerpunkte zu definieren und möglichst viele Mitglieder aus dem "Großraum Bookholt" in die Arbeit einzubinden. Unter anderem wollen die CDU-Mitglieder Schulen und Altenheime besuchen, um die Infrastruktur im Wohnbereich Nord besser kennenzulernen. "Die Frage ist, was kann man veranlassen", meint André Mülstegen.
Ziele, die verfolgt werden sollen, gibt es viele. So wollen sich die Kommunalpolitiker dafür einsetzen, dass der Montessori-Zweig an der Pestalozzi-Schule erhalten bleibt. Wichtig sei auch, Nordhorn als kinder- und familienfreundliche Kommune weiter zu entwickeln. Unter diesem Gesichtspunkt sei es bedeutend, die Gestaltungssatzung so auszulegen, dass ein gutes Umfeld für Kinder entstehe. Beispielhaft sei die Arbeit der Jugendforen, so Ursula Balow. Den Antrag hierfür habe die CDU im Rat eingebracht und die Beteiligung der Jugendlichen zeige, dass hier der richtige Weg begangen worden sei. "Die Initiative ist von uns ausgegangen", unterstrich Andre Mülstegen. Prüfen wollen die CDU-Mitglieder, ob sich seitens der Nordhorner Betriebe die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern lässt. Karin Müller liegt dieses Thema besonders am Herzen.
Auch der Probleme in ihrem Wohnumfeld wollen sich die Mitglieder der CDU Nordhorn-Nord annehmen. Die Veldhauser Straße sei "in einem katastrophalen Zustand", kritisiert André Mülstegen. Die Fahrbahn bestehe "nur noch aus Flickwerk", die Bürger klagten über den zunehmenden Schwerlastverkehr seit Einführung der LKW-Maut auf den Autobahnen. "Seit Jahren warten wir auf Fördergelder", beschreibt André Mülstegen die "Hängepartie". Nun müsse überlegt werden, ob die Stadt sich der Veldhauser Straße ohne öffentliche Fördermittel annehme.
Auch die Problematik der Gartenabfallsammelplätze beschäftigt die Christdemokraten. "Das ist nicht mehr tragbar", stellt Wolff-Rüdiger Kopper fest. Die Anwohner und hier besonders die Kinder würden durch den starken Anlieferverkehr zum Gartenabfallsammelplatz Zum Resum "über die Gebühr strapaziert". Es bestehe dringender Handlungsbedarf.
Darüber hinaus will die CDU-Nordhorn-Nord mit den Sportvereinen ins Gespräch kommen. Durch die Hallennutzungsgebühr für Vereine, die nicht dem Kreissportbund angehören, wie der Verein Bakelde mit rund 300 Mitgliedern, werde "das Ehrenamt nicht gerade honoriert".
"Pädagogik geht komplett unter"
23. Mai 2005 | kein Kommentar
Umfrage CDU-Nachwuchs: Jugendzentrum wird nur als Disko wahrgenommen
Drogen und Gewalt spielen in der Wahrnehmung des Jugendzentrums eine wichtige Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Umfrage.
Von Steffen Burkert / Grafschafter Nachrichten vom 19.05.05 – Nordhorn – Junge Union und Schüler Union haben junge Nordhorner zum Jugendzentrum befragt und kommen in einer ersten Auswertung zu dramatischen Ergebnissen. "Besonders erschreckt hat uns, dass mehr als die Hälfte der Befragten schon Drogenkonsum im Umfeld der Scheune beobachtet hat", berichtet Till Meickmann, der die Ergebnisse gestern Abend gemeinsam mit Peter Kathmann, Malte Westerloh und Malte Kramer den GN vorstellte.
Neben Drogen spielt auch Gewalt in der Wahrnehmung der Jugendlichen offenbar eine große Rolle. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, häufig oder sogar sehr häufig Gewalt in der Scheune beobachtet zu haben. Gewaltsame Ausschreitungen waren, wie berichtet, im April der Auslöser für eine vorübergehende Schließung der Scheune als Veranstaltungsraum des Jugendzentrums gewesen.
Alkoholkonsum dagegen hat bei den meisten Befragten nur eine geringe Bedeutung. Die CDU-Nachwuchsorganisationen weisen allerdings auf ein Ergebnis ihrer Umfrage hin, das besonders zu Denken gebe: 43 Prozent der Befragten gaben an, dass beim Ausschank alkoholischer Getränke im Jugendzentrum das Alter gar nicht kontrolliert werde, weitere 30 Prozent berichten von nur wenig Kontrollen.
Die Hälfte der Befragten ist noch nicht volljährig, dennoch gaben nur 18 Prozent an, die Scheune vor Mitternacht zu verlassen. "Das heißt: Das Jugendschutzgesetz wird nicht beachtet", kritisiert Till Meickmann. 55 Prozent der Befragten antworteten, die Ausweiskontrollen seien "gar nicht" intensiv, weitere 33 Prozent werden nach eigenen Angaben nur selten kontrolliert.
Von den Angeboten des Jugendzentrum werden von den befragten jungen Leuten fast ausschließlich die Programme in Scheune und Tenne wahrgenommen. "Dass die Diskoveranstaltungen eindeutig im Vordergrund stehen, kann nicht im Sinne eines Jugendzentrums sein", meint Malte Westerloh. "Die inhaltliche, pädagogische Arbeit geht komplett unter", so sein Fazit aus der Umfrage.
Die CDU-Nachwuchsorganisationen haben bislang 300 Fragebögen ausgewertet, die vor allem in Schulen, aber auch in einer Straßenumfrage ausgefüllt worden sind. Junge Union und Schüler Union weisen darauf hin, dass sie Wert auf eine möglichst repräsentative Umfrage gelegt haben. So seien je zur Hälfte junge Frauen und Männer befragt worden, das Alter liege gleichmäßig verteilt zwischen 15 und 20 Jahren und die Fragebögen wurden an unterschiedlichen Schulformen verteilt.
Die jungen Nordhorner veröffentlichen die Zwischenergebnisse ihrer Umfrage pünktlich zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses, der sich heute ab 10 Uhr in einer öffentlichen Sitzung im Rathaus mit dem Jugendzentrum beschäftigt. In den kommenden Wochen sollen weitere rund 300 Fragebögen zusammengetragen und ausgewertet werden. Die ersten Ergebnisse sind ab heute im Internet auf der Seite www.ju-nordhorn.de einzusehen.
Lingener Tagespost: Landrat Kethorn stellt 100 Tage Leistungsbilanz vor
12. Mai 2005 | kein Kommentar
CDU Stadtverband Nordhorn diskutiert mit dem ersten hauptamtlichen Landrat im Landkreis Grafschaft Bentheim
Nordhorn – Lingener Tagespost – (MB) Mit einem zufriedenem Rückblick auf seine bisherige „Regierungszeit" und ehrgeizigen Visionen für die Zukunft überzeugte Landrat Friedrich Kethorn auf seinem „Heimspiel" bei einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung vor Mitgliedern des CDU-Stadtverbandes Nordhorn im großen Saal des Hotels am Stadtring in Nordhorn.
Eine erfreulich große Zahl von Teilnehmern konnte Erika Meier-Schinke, 1. Vorsitzende des CDU Stadtverbandes zu der Mitgliederversammlung begrüßen. Während des Wahlkampfes sei Friedrich Kethorn in einem Flyer als der „neue Landrat" und als „näher am Menschen" mit vielen ehrgeizigen Zielen vorgestellt worden. Man sei sehr gespannt, was alles davon in den vergangenen genau 122 Tagen auf den Weg gebracht worden sei.
Friedrich Kethorn erinnerte einleitend daran, dass er nicht verbergen wolle, aus „welchem Stall" er komme, aber er stelle an sich den Anspruch Parteineutralität zu wahren und werde ihn auch erfüllen. Er wolle der Landrat für alle Bürger sein.
Eine Einarbeitungszeit oder politische Schonzeit habe es nicht gegeben, sondern er sei von Anfang an voll gefordert worden. Die Tage seien angefüllt gewesen mit einer Fülle von Entscheidungen. Die Art der Arbeit sei ihm nicht fremd gewesen, denn er sei als Vorsitzender der Kreistagsfraktion mit ihr vertraut gewesen. Sie gefalle ihm, mache Freude und er habe sie sich auch so vorgestellt.
In der Kreisverwaltung habe er eine Mann- und Frauschaft von über 500 Mitarbeitern vorgefunden, die sich durch Sachkunde, Loyalität und Kompetenz auszeichne. Er sei hervorragend aufgenommen worden und habe sich bei einer Personalversammlung vorgestellt. Allerdings habe er noch nicht alle 35 Abteilungen besuchen können.
Da der hauptamtliche Landrat sowohl die administrativen und organisatorischen als auch die repräsentativen Aufgaben der Kreisspitze vereine, habe er einige Umorganisationen vorgenommen. Intern habe er auch Entscheidungen treffen müssen zum Thema „Geburtstagsfreizeit" und „Flutopferhilfe".
Bei vielen politischen Entscheidungen habe er durch einstimmige Voten des Kreistages viel Unterstützung erfahren. Nur vier seien mehrheitlich gefallen. Wichtig sei die Verabschiedung des Haushaltes 2005 gewesen. Zur Haushaltssituation könne man nur sagen: „Es kann nur besser werden!" Das vorhandene strukturelle Defizit solle bis 2008 abgebaut werden.
Mit dem Abbau der Bürokratie wolle man auch den Übergang der Kreisverwaltung zu einem modernen Dienstleistungszentrum erreichen. Dabei müsse Personal reduziert und die Zusammenarbeit mit den Kommunen und Nachbar-Regionen gesucht werden.
Als Optionslandkreis für Hartz IV habe man neue Aufgaben übernommen. Er erhoffe sich viele Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt und zu Ein-Euro-Jobs. Aber man dürfe die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, weil Hartz IV keine neuen Stellen schaffe.
Mit der vorgestellten „Kanalvision", der Überlegung zur wirtschaftlichen Entwicklung Nordhorns, der Anregung zur Ansiedlung von Produktionsbetrieben und den kommenden Entscheidungen zur Krankenhauslandschaft seien Eckpunkte für die Zukunft gesetzt worden.
Viele Fragen schlossen sich an, besonders zur Kanalvision, einem zweiten Gymnasium in Nordhorn, Lage des Eisenbahnverkehrs, Wirtschaftsförderung und Kinderreichtum. Alle wurden souverän von Landrat Kethorn beantwortet, bis Peter Skutta, 2. Vorsitzender des Stadtverbandes mit einem Dank den vielschichtigen Abend beendeten.
CDU-Fraktion Nordhorn: Das Gewerbegebiet Nordhorn-Klausheide muss attraktiver werden!
30. April 2005 | kein Kommentar
CDU-Fraktion fordert 5-Punkte-Plan: Auf der letzten Fraktionssitzung der CDU wurde über dass Gewerbegebiet Nordhorn-Klausheide diskutiert. Einig war man sich in der Tatsache, dass alle bisherigen Bemühungen, dass Gewerbegebiet mit neuen Betrie-ben zu füllen, nicht ausgereicht haben.
Als weitere Maßnahmen zur Attraktivierung des Gebietes legt die CDU-Fraktion einen 5-Punkte-Plan vor, um den Zustand zu ändern:
In einem ersten Schritt sollte die Erreichbarkeit des Geländes verbessert werden, in dem eine zusätzliche Zufahrt in Lingener Richtung geplant wird. So wird der Weg und somit die Erreichbarkeit von der Autobahn für die Gewerbetreibenden weiter verbessert.
Ein weiterer Punkt ist die Wahrnehmung des Gewerbegebietes: Vorbei fahrenden Auto- und LKW-Fahrern bleibt das Gebiet verborgen, da eine Wallhecke die direkte Sicht versperrt. Nach Ansicht des Vorsitzenden im Stadtentwicklungsausschusses, Andre Mülstegen, sollte hier begonnen werden, Teile des Gehölzes zu entfernen, damit man gerade im Ein- und Ausgang der Kurve beim Gut Petkus das Gewerbegebiet und somit auch die Firmen sehen kann. „Gerade vor dem Hintergrund, dass der Lingener Straße große Bedeutung als Autobahnzubringer zu kommt und diese immer mehr Verkehr führen wird, ist es wichtig, dass die Betriebe von der Straße aus gesehen werden können!", so Mülstegen weiter. „Dieses dürfte die Vermarktungssituation hinsichtlich bestimmter Firmen, die davon profitieren, verbessern!"
Zusätzlich würden direkt an der Lingener Straße weitere attraktive Gewerbeflächen entstehen. Die in Anspruch genommene Grünfläche sollte an anderer Stelle wieder aufgeforstet werden.
Als dritten Baustein sieht die CDU an, dass nochmals geprüft wird, ob dass Bauland mit umgebenden Gewerbelandpreisen konkurrieren kann und dass hier, falls notwendig, für eine Anpassung gesorgt wird.
„Als vierter Punkt ist der Internet-Auftritt der Stadt Nordhorn zu verbessern," so die Fraktionsvorsitzende Erika Meier-Schinke. „Auf der Startseite muss offensiver für die Gebiete geworben werde und die Daten müssen immer aktuell sein," so Meier-Schinke weiter. So sei in der Übersichtskarte und im Text auf der Nordhorner Internet-Seite die A31 immer noch als im Bau befindlich dargestellt. Gerade für Ortsunkundige sei es jedoch wichtig, aktuellste Informationen im Internet anzubieten, um bestmöglichste Vermarktungschancen zu gewähr-leisten.
Ein fünfter Punkt stellt die Einrichtung einer Hochgeschwindigkeitsverbindung für Internet (DSL) für Klausheide dar. Viele Firmen seien mittlerweile auf das Internet angewiesen, so dass eine leistungsfähige Internetverbindung zwingend notwendig ist. Hier muss die Stadt nach Ansicht der CDU alles tun, um Klausheide an das DSL Netz anzuschließen, um einen weiteren Wettbewerbsnachteil schnellstmöglichst ausgleichen zu können.
Von der Umsetzung dieser Punkte verspricht sich die CDU-Fraktion eine Belebung der Nachfrage in Klausheide. Die CDU werde im kommenden Stadtentwicklungsausschuss diese Punkte thematisieren und einfordern.
"Mehr Sportbegegnungen mit Holland planen"
25. März 2005 | kein Kommentar
Nachbarschaft: Nordhorner CDU fordert städtisches Veranstaltungs-Konzept
Nordhorn/Grafschafter Nachrichten vom 22.03.2005 /RM – Die Stadt Nordhorn soll mehr deutsch-niederländische Sportveranstaltungen ausrichten. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt hat in einem Schreiben an Bürgermeister Hüsemann beantragt, ein Konzept für solche Veranstaltungen zu entwickeln und darüber in der nächsten Sitzung des städtischen Sportausschusses zu beraten.
Die CDU sieht als Grundlage für ihren Vorfstoß einen Beschluss der Räte der Stadt Nordhorn und der benachbarten niederländischen Gemeinde Dinkelland in einer gemeinsamen Sitzung am 19. August 2003, die Verwaltungen zu beauftragen, nach weiteren grenzüberschreitenden Veranstaltungen Ausschau zu halten. "Nach unserer Auffassung soll es nicht bei diesem allgemein formulierten Gemeinschaftsbeschluss beider Räte bleiben, sondern wir wünschen, dass diese Absichtserklärung noch in diesem Jahr in die Tat umgesetzt wird," betonte Reinhold Volken, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied des städtischen Sportausschusses.
Nach ihren Beratungen in der letzten Fraktionssitzung ist die CDU dafür, grenzüberschreitende sportliche Gemeinschaftsbegegnungen verstärkt zu fördern. Sie hält es für ein wichtiges Ziel, Menschen auf sportlicher Ebene diesseits und jenseits der Grenze zusammen zu bringen. Insbesondere sollen nach ihrer Meinung Schüler und Jugendliche über Sportvereine und/oder Schulen bewegt werden, sich gemeinsam sportlich zu betätigen. "Damit sich das noch stärker entwickeln kann, sind in diesem Jahr für deutsch-niederländische Begegnungen dieser Art, aber auch für deutsch-niederländische Schulkooperationen, im städtischen Haushaltsplan 5000 Euro bereitgestellt worden", teilte Michael Rilke, Vorsitzender des städtischen Schulausschusses, mit. Es sei somit eine wichtige Grundlage geschaffen worden, die jetzt von den Sportvereinen oder Schulen genutzt werden sollte, um solche Begegnungen anzubieten.
Die CDU-Vertreter begründen ihren Vorschlag auch mit einem Hinweis auf frühere erfolgreiche Begegnungen von Nordhorner und Denekamper Sportvereinen. Zum Beispiel erwähnen sie Wettkämpfe des Tennisvereins Sparta 87 mit dem Tennisverein Denekamp, Fußballspiele zwischen Vorwärts Nordhorn und DOS Denekamp, die große Teilnahme von Niederländern an den Pfingstturnieren von Waspo Nordhorn, an den Nordhorner Stadtläufen des LCN oder an den Euregio-Radrundfahrten des SV Vorwärts sowie die internationale Hollandrundfahrt der Radsportprofis. Diese erfolgreichen Veranstaltungen sollten jetzt nach Ansicht der CDU vermehrt durch deutsch-niederländische Sportbegegnungen von Jugendlichen und Schülern erweitert werden.
CDU-Arbeitskreis in Sorge um Ausbau der Kinderbetreuung
14. März 2005 | kein Kommentar
Der CDU-Arbeitskreis „Familienpolitik" sieht den wichtigen Ausbau der Tages-betreuung für Kinder unter drei Jahren gefährdet. Die Bundesregierung müsse endlich für Klarheit sorgen in Sachen „finanzielle Entlastung der Kommunen", fordert die Sprecherin des Arbeitskreises, Karin Müller. „Der Start von Hartz IV hat offen-bart, dass die Bundesregierung die Einsparungen der Arbeitsmarktreform zu opti-mistisch dargestellt hat. Die Folgen müssen vor allem Familien und Kommunen tragen", beklagt Müller und ergänzt: „Es werden zwischen zwei und vier Milliar-den Euro Mehrkosten von den Experten der kommunalen Spitzenverbände erwar-tet. Allein die niedersächsischen Kommunen sehen eine Finanzierungslücke in Hö-he von 320 Millionen Euro. Anstelle der zugesicherten Einsparung von 250 Millio-nen Euro werden die Kommunalkassen im Land real mit 70 Millionen Euro be-lastet." Bereits in der Gesetzgebung zum Tagesbetreuungsausbaugesetz hätten CDU und CSU vor einer unseriösen Verknüpfung von Hartz IV-Einsparungen mit dem Ausbau von Tagesbetreuung von Kleinkindern gewarnt, so der Grafschafter CDU-Arbeitskreis. Die Bundesregierung müsse die Finanzierung der Tagesbetreu-ung garantieren, Verlierer dürften nicht die Familien sein.
Wirtschaftspolitische Initiative der CDU
11. März 2005 | kein Kommentar
Bericht der Verwaltung in der Ratssitzung beantragt
In einem umfangreichen Fragenkatalog erwartet die CDU-Fraktion eine Darstellung der aktuellen Situation und der Entwicklung ab 2000 über die Struktur der Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie die Höhe der Arbeitslosenzahlen in Nordhorn. Ferner soll der Bericht Angaben über einen etwaigen Beschäftigtenrückgang im Baugewerbe, Stellenabbau in Betrieben, Verlagerung von Produktionszweigen ins Ausland sowie Schließung und Neugründung von Betrieben enthalten.
Die CDU-Fraktion ist der Auffassung, dass neben der Wirtschaft selbst und der staatlichen Wirtschafts-, Finanz- und Arbeitsmarktpolitik auch die Stadt Nordhorn durch eigene Initiativen und geeignete Rahmenbedingungen für eine bessere Wirtschaftsstruktur beitragen kann. Damit weitere kommunale Maßnahmen der Wirtschaftsförderung ergriffen werden können, hält die CDU-Fraktion es für erforderlich, solide Angaben über die Beschäftigungs- und Arbeitsplatzsituation als Grundlage für ihre künftigen Vorschläge zu erhalten, die dann in Ratsentscheidungen einfließen können.
Der in den letzten Jahren in Nordhorn betriebene Strukturwandel von einer Stadt der Textilindustrie zu einer Stadt mit vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen des Handels, Gewerbes und der Dienstleistungen zeigt nach Ansicht der CDU zwar erhebliche Erfolge, ist aber noch längst nicht abgeschlossen. „Dieser Umwandlungsprozess muss noch verstärkt und beschleunigt werden, damit Nordhorn im Wettbewerb mit anderen Städten auch in der Zukunft eine Stadt mit hoher Lebensqualität bleibt", betonte dazu der stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende Reinhold Volken. Deshalb ist für die CDU-Fraktion die Stärkung der Wirtschaft eine vorrangige kommunale Aufgabe. Die dazu im letzten Jahr eingeleiteten Maßnahmen mit der Erstellung eines Leitbildes, der Neuplanung der Industriebrachen Nino und Rawe, der Erstellung eines Einzelhandels- und Zentrumskonzeptes und der Gesamtplanung am Vechtesee einschl. der Verwirklichung der „Kanalvision" zeigen für die Zukunft gute Perspektiven und Potenziale. Sie müssen nun nach Ansicht der CDU kurzfristig verwirklicht werden.
CDU-Fraktion stellte ihr Konzept zur Zukunft des Jugendzentrums vor
5. März 2005 | kein Kommentar
Die CDU Nordhorn erkennt die Leistungen des Nordhorner Jugendzentrums Scheune in der Vergangenheit an. Auch die gewachsenen Strukturen müssen bei einer Neuakzentuierung der inhaltlichen Arbeit bedacht werden. Allerdings sieht die CDU sehr wohl Handlungsbedarf im Bereich der Arbeit des Jugendzentrums.
Zu der aktuellen Diskussion nimmt die CDU wie folgt Stellung:
1. Kritikpunkte
- Das JZ hat ein zunehmendes Akzeptanzproblem! Besonders in der jungen Bevölkerung. Viele Jugendliche finden nicht mehr den Weg ins Jugendzentrum oder finden dort keine entsprechenden Angebote. Auch die auf Antrag der Jungen Union/CDU neu eingerichteten Jugendbeteiligungen in den Stadtteilen zeigen dies deutlich. Viele der Jugendlichen haben keine oder eine eher ablehnende Haltung zum Jugendzentrum.
- Mit ca. 370000 Euro im Jahr erhält das JZ eine großzügige Förderung. Die CDU hält Investitionen im Jugendbereich auch aus präventiver Sicht für notwendig und sinnvoll. Allerdings handelt es sich auch hier um Steuergelder, eine sorgfältige und sinnvolle Verwendung ist somit geboten. Hinzu kommt, dass viele der Jugendlichen für ihre Hilfe bei Veranstaltungen bis zu 7,50 Euro/Stunde aus diesen Mittel erhalten. Ein klares Ungleichgewicht gegenüber anderen Jugendeinrichtungen in Nordhorn, wo überwiegend ehrenamtliche Jugendarbeit ohne Honorar geleistet wird
- In der breiten Wahrnehmung der (jungen) Bevölkerung stechen eigentlich nur wenige Angebote des JZ hervor: Disko, Cafe und Konzerte.
- Weitere Probleme ergeben sich aus der Altersstruktur der JZ- Besucher. Viele sind bereits über 18 Jahre. Hier hat aber in jüngerer Vergangenheit ein langsamer Wandel eingesetzt.
- Auch Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz kommen vor.
- Auf der nicht grade ansehnlichen Internetseite des JZ werden oben beschriebene „Jobs" angeboten. Dies darf aus Sicht der CDU nicht sein.
2. Bewährtes Bewahren
- Die CDU steht hinter den gewachsenen Strukturen des Jugendzentrums und erkennt seine unabhängige Stellung an.
- Der „Rat des Jugendzentrums" soll als Entscheidungsgremium nicht übergangen werden. Die Mitarbeit auch an einer evtl. Neuausrichtung durch die Jugendzentrumsnutzer muß gewährleistet sein.
- Über die Rolle und Struktur des Jugendzentrums in der Verwaltung kann nur in einer breiten Diskussion mit der Politik gesprochen werden. Maßnahmen „durch die Hintertür" auch von Seiten der Stadtverwaltung lehnen wir ab.
- Das JZ soll eigenständig bleiben, mit eigenständiger Leitung. Allerdings erwarten wir eine enge Vernetzung mit den zuständigen Bereichen in der Verwaltung, um eine Verzahnung mit anderen Angeboten für junge Menschen der Stadt zu gewährleisten.
3. Inhaltliche Verbesserungen
- Schwerpunkt des Jugendzentrums muß die Arbeit mit den bis 18 jährigen sein. Zwar begrüßen wir es, wenn durch die Arbeit auch andere Altersgruppen mit einbezogen werden können, Hauptaugenmerk bleibt jedoch diese Altergruppe.
- Das Image des JZ muß verbessert werden. Es muß offen für alle Nordhorner Jugendlichen sein. Die öffentliche Wahrnehmung darf sich nicht auf Disko und Konzertveranstalter für alternative Musik beschränken.
- Besonders der Bereich der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen muß neu überarbeitet werden.
- Die Arbeit des JZ soll auch in die einzelnen Stadtteile hineinwirken. Eine starke Vernetzung mit den anderen Trägern der offenen Jugendarbeit ist unbedingt notwendig.
- Das Jugendschutzgesetz ist einzuhalten! Die Stadt hat hier Vorbildcharakter
- Der Internetauftritt ist zu überarbeiten und ansprechend zu gestalten.