CDU will Konzept für Klimaschutzmanagement mit Landkreis

Nachdem in den vergangenen Wochen die Thematik des Klimaschutzmanagements intensiv diskutiert wurde (die GN berichteten) hat sich die CDU nun mit einem Antrag an die Stadtverwaltung gewandt. In dem Antrag fordert die CDU-Fraktion ein, dass die Stadtverwaltung ein Konzept vorlegt, wie eine künftige Kooperation mit dem Kreis-Klimaschutzmanagement aussehen könnte.
Andre Mülstegen, Fraktionsvorsitzender der CDU: „Die Diskussion im VA am 14. Juni 2017 hat – unabhängig vom Abstimmungsergebnis über den Antrag der Grünen – gezeigt, dass sowohl Politik als auch Verwaltung das Thema Klimaschutz sehr ernst nehmen. Wir haben jedoch immer deutlich gemacht, dass wir große Synergieeffekte sehen, wenn die Aufgaben des Klimaschutzmanagements zentral für mehrere Kommunen wahrgenommen werden.“
In dem Antrag verweist die CDU darauf, dass die Umsetzung „einzelner konkreter Maßnahmen weiterhin Aufgabe des Stadtbauamtes bzw. des Planungsamtes sein und bleiben muss“.  Die Stadtpolitik wolle somit weiterhin über die konkreten Ergebnisse des Klimaschutzmanagements beraten und Einzelprojekte umsetzen. Malte Kramer, Mtglied im Verkehrs- und Umweltausschuss, zum Ansinnen der CDU weiter: „Die typischen Aufgaben des Klimaschutzmanagements waren es doch bisher, für bestimmte Themen zu sensibilisieren, Veranstaltungen zu organisieren – insgesamt also Netzwerkpflege zu betreiben. Wir sehen in einer möglichen Konzentration dieser Aufgaben auch für die Nordhorner Institutionen, Vereine usw. große Vorteile, wenn das Know-How einer kreisweiten Klimaschutzagentur genutzt wird.“ Als Begründung führt die CDU an, dass Klimaschutz nicht an der Gemeindegrenze enden dürfe und durch Kooperationen viele Dinge effizienter umgesetzt werden könnten.
Die CDU Nordhorn formuliert den Anspruch, dass die Stadt Nordhorn als Kreisstadt im Thema Klimaschutz im Landkreis künftig eine Vorbildfunktion einnimmt und das Thema als Vorreiter aller kreisangehörigen Kommunen in Kooperation mit dem Landkreis begleitet.