CDU: Verkehrskonzept für innerstädtischen Cityverkehr entwickeln

Die CDU-Fraktion beantragt die Entwicklung eines Verkehrskonzeptes für den innerstädtischen Cityverkehr. Vor allem die Verkehrssituation im Bereich des Stadtringes sieht die CDU-Fraktion als verbesserungswürdig an.
„Wir müssen rechtzeitig in die Planungen einsteigen!“ sind sich Fraktionsvorsitzender Andre Mülstegen und Verkehrsausschussvorsitzender Dr. Nils Kramer einig. „Die aktuellen Baumaßnahmen sind der richtige Anlass, sich Gedanken über die Verbesserung des innerstädtischen Verkehrs zu machen!“
Der Umbau des Nordhorner Bahnhofs, die Erweiterung des Krankenhauses an Albert-Schweitzer-Straße, die aktuelle und zukünftige Entwicklung der Raweflächen, die Diskussion um die Situation der Firnhaberstraße und nicht zuletzt die zeitweise erhebliche Verkehrsbelastung des Stadtrings geben Anlass, rechtzeitig in die Planungen zur Verbesserung der innenstadtnahen Verkehrsführung einzusteigen. Durch die aktuelle und zukünftige Entwicklung im Bereich Stadtring/Neuenhauserstraße und die damit verbundene Ausweitung der Kunden und Anlieferverkehre erhöht sich die Notwendigkeit, ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept für den innerstädtischen Erschließungsverkehr zu entwickeln. Unabhängig von der zu erwartenden Entlastung durch die Nordumgehung bietet die aktuelle Situation hierfür eine einmalige Chance. Auch die Höhe der zu tätigenden Investitionen (allein ca. 600.000,- Euro für die Ampelanlagen am Stadtring) setzen nach Ansicht der CDU eine gründliche Planung voraus, um eine für Jahre belastungsfähige Verkehrsführung zu gewährleisten. Um eine zukunftsweisende Verkehrsführung im innerörtlichen Verkehr zu entwickeln, ist der CDU-Fraktion der Dialog und die Einbindung aller beteiligten Akteure (Verwaltung, Investoren, ÖPNV, etc.) wichtig.
Die CDU-Fraktion möchte eine offene Diskussion mit allen Beteiligten, da die jetzigen Planungen maßgeblich die Nutzung des Stadtringes in den nächsten Jahren vorherbestimmen.
So hält die CDU die Verkehrssituation auf dem Stadtring als innerstädtische Erschließungsstraße für dringend verbesserungswürdig, vor allem Angesichts des zunehmenden Verkehrs durch die neuen Bauvorhaben. Eine Neugestaltung der Ampelanlagen bietet die Möglichkeit über eine so genannte „Grüne Welle“ nachzudenken. Auch bauliche Veränderungen am Stadtring sollten in Betracht gezogen werden, um dort einen besseren Verkehrsfluss zu erhalten. Neben der Verbesserung für den Autoverkehr sollen auch die Möglichkeiten einer Busanbindung auf dem Stadtring geprüft werden. Neben den wichtigen Behörden (Landkreis, Arbeitsagentur, Post, etc.) würden auch die anderen Einrichtungen wie Hallenbad, Ringcenter, etc. von einer Busanbindung profitieren.