CDU stößt mit Vorschlag zur Änderung der „Post-Ampel“ vor

Vor-Ort-Inspektion: Andre Mülstegen, Dr. Denis Herold und Gert Lödden

„Fahrradfreundliche Ampelschaltung Ziel der CDU-Fraktion“
Die CDU-Fraktion im Nordhorner Stadtrat hat für den anstehenden Ausschuss für Verkehr und Umwelt einen Antrag zur Verbesserung der Situation an der Kreuzung Stadtring / Denekamper Straße / Bahnhofstraße („Postampel“) eingereicht. Nach dem Vorschlag des Fraktionsvorsitzenden Andre Mülstegen soll auf den drei Rechtsabbiegespuren für Radfahrer und Fußgänger ein permanentes Grün gezeigt werden, während KfZ-Nutzer durch Kontaktschleifen das Grün erst anfordern müssen. 
„Bisher ist es so, dass die Fußgänger und Radfahrer normalerweise Rot haben und Grün erst anfordern müssen“, erläutert Mülstegen die aktuelle Situation. Die CDU hat auf das Thema regelmäßig aufmerksam gemacht, insbesondere da regelmäßig Rotlichtverstöße von Fahrradfahrern registriert werden. Aus Sicht der CDU stellt diese Ampel an einer Hauptverkehrsachse einen Gefahrenpunkt sowohl für Rad- als auch für Autofahrer dar. Es ist teilweise zu beobachten, dass weder Auto- noch Radfahrer die Lichtzeichen an den Bypässen ernst nehmen, so die CDU.
In dem Antrag, der an die Stadtverwaltung gerichtet ist, verweist die CDU auf die Wichtigkeit einer zufriedenstellenden Lösung für alle Verkehrsteilnehmer: „Als fahrradfreundliche Stadt müssen jedoch Radfahrer eine besondere Bedeutung bei der Planung von Verkehrsströmen einnehmen“, so Gert Lödden, Fraktionsgeschäftsführer der CDU. Daher möchte die CDU eine Neuausrichtung der Ampelschaltung für Radfahrer.
Die CDU sieht in der Umgestaltung der Rot- und Grünlichtregelungen bei den sog. „Bypässen“ ein hohes Potenzial. Diese Ampeln werden von Radfahrern häufig bei „rot“ überfahren, obwohl kein Auto den Bypass befährt. „Findet unsere Idee die Zustimmung der anderen Fraktionen, wird die Situation an der Post-Ampel in naher Zukunft deutlich verbessert werden können“, so Mülstegen abschließend.
Der Antrag wird im Verkehr- und Umweltausschuss am 08. Mai 2017 auf der Tagesordnung stehen und dort beraten. Von der Verwaltung erhofft sich die CDU Informationen zu voraussichtlichen Kosten und den verschiedenen technischen Umsetzungsmöglichkeiten.