CDU Nordhorn: „Wohnen muss in Nordhorn für alle möglich sein“

100 neue Wohnungen jährlich als Ziel zur Entlastung des Wohnungsmarktes
(cdu-noh). „Stadtentwicklung und Wohnen – das ist eines der Hauptthemen für die nahe Zukunft.“ Damit bringt André Mülstegen, Vorsitzender der CDU Nordhorn auf den Punkt, was sich nach Auffassung des Stadtverbandes ganz vorne positioniert. „Über die rege Bautätigkeit in der Stadt kann man sich freuen“, fasst Mülstegen die Diskussionen im Vorstand zusammen, „man darf allerdings nicht verkennen, dass es auch Entwicklungen gibt, die Nordhorn in seiner Entwicklung hemmen und die wir politisch dringend angehen müssen. Als konkretes Ziel sehen wir, dass in Nordhorn 100 neue Wohnungen im Jahr projektiert werden“, so Mülstegen. Und weiter: „Das ist eine Zielmarke, die eine Entlastung für den Nordhorner Wohnungsmarkt bedeuten würde. Sie zu erreichen, ist wichtig. Partnerschaften zwischen städtischen Projekten und privaten Investoren können wir uns dabei gut vorstellen.“
Nach Auffassung der CDU in Nordhorn kann man es auf einen Nenner bringen: Wohnraum und bebaubare Flächen werden in Nordhorn knapper und gehen einher mit einem seit Jahren anhaltenden Bauboom. „Wir als CDU stellen verstärkt fest, dass verschiedene Arten von Nachfrage um knappen Raum konkurrieren“, fasst Mülstegen die Bandbreite der Beratungen im Verband zusammen. „Wir haben Familien, die keinen familiengerechten Wohnraum bauen oder kaufen können. Wir haben Neubauten, die zwar Verdichtung anbieten, sich aber nicht in das Stadtbild einfügen. In Nordhorn gibt es zu wenig Wohnraum für junge Leute oder andere Mieter, die günstigeren Wohnraum suchen. Und wir haben auch Bebauungslücken oder stärkeren städtebaulichen Handlungsbedarf, wie zum Beispiel in der Blanke.“
Für den Vorstand der CDU Nordhorn ist es wichtig, dass sich die Stadt auf modernen und nachhaltigen Wegen weiterentwickeln kann. „Wohnen muss in der Kreisstadt für möglichst viele Menschen erreichbar und erschwinglich sein.“ Die CDU Nordhorn ist sich aber auch bewusst, dass es eine Stadtentwicklung, die immer mehr Fläche und umbauten Raum produziert und andere Häuser leer stehen lässt, nicht geben kann. „Wir müssen verstärkt darauf hin arbeiten, für ganz unterschiedliche Wünsche der Bürgerinnen und Bürger auch verschiedene Lösungen zu finden.“
Auf der Suche nach Konzepten und Initiativen setzt die Nordhorner Stadtpartei auf die Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern und interessierten Gruppen. Daher lädt die CDU Nordhorn zur „Kommunalwerkstatt 1“ ein. Mit der Kommunalwerkstatt will die CDU Zukunftsthemen für die Stadt Nordhorn aufgreifen, im Dialog entwickeln und neue Impulse setzen:

 

„Kommunalwerkstatt 1“ " Montag, 18. Juni 2018, 18 Uhr im Nordhorner „Gecco“ (Stadtpark)