CDU mahnt Rahmenplanung für Nordhorns Wasserwege an

Die CDU fordert ein Gesamtkonzept für den Wassertourismus in der Region und mahnt die Rahmenplanung für den Vechtesee und die Nordhorner Wasserwege an. Die Chancen des Wassertourismus müssten gentutzt werden, meint die CDU-Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidatin Erika Meier-Schinke.Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt ist unzufrieden, weil noch immer keine entscheidungsreifen Vorschläge für eine Rahmenplanung zur künftigen Gestaltung des umfangreichen Wasserwegenetzes im Bereich der Vechte, dem Vechtesee und den angrenzenden Kanälen vorliegt. Nach einer Beratung in der jüngsten Fraktionssitzung beschlossen die CDU-Kommunalpolitiker, jetzt erneut initiativ zu werden. Sie fordern den Bürgermeister auf, das seit langem gewünschte Planungskonzept unverzüglich den zuständigen städtischen Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen, damit wenigstens abschnittsweise mit der baldigen Verwirklichung von weiteren Projekten begonnen werden kann. "Ziel der CDU ist es, den Wirtschaftszweig Tourismus in Nordhorn stärker auszubauen", kündigt die Bürgermeisterkandidatin Erika Meier-Schinke an. Auf Grund seiner natürlichen Einbindung und der zentralen Lage zur Innenstadt biete sich das Gebiet um den Vechtesee besonders dazu an, weitere touristische Einrichtungen aufzunehmen, die CDU-Fraktionsvorsitzende. Als Grundlage dazu sei ein Rahmenkonzept erforderlich, das die baulich-räumlichen Ziele vorgibt. "Aber Eile ist notwendig, denn jede noch nicht geschaffene touristische Einrichtung bedeutet für den Tourismus von Nordhorn eine verlorene Saison." Bereits jetzt enthält dieses Gebiet eine Reihe von bedeutsamen Freizeiteinrichtungen: Zu erwähnen sind der Vechtesee mit Wassersportmöglichkeiten aller Art, der Tierpark, das Freibad mit der angrenzenden Eissporthalle und dem Tennis- und Sqashzentrum, der Wohnmobilstellplatz und zahlreiche Spiel- und Sportmöglichkeiten für Jung und Alt. Fest geplant ist als wichtige Ergänzung der Bau eines Hotels mit Gastronomie am Vechtesee. Seit längerer Zeit ist südlich des Vechtesees ein Ferienhauspark zur zwingend notwendigen Erweiterung des Übernachtungs- und Beherbergungsangebots, besonders mit familienfreundlichen Angeboten, geplant. Darüber hinaus bietet sich in diesem Raum als wichtige Ergänzung zur weiteren Aufnahme von Touristen ein Campingplatz an. Nach Ansicht der CDU-Fraktion sind künftig alle Möglichkeiten voranzutreiben, die sich aus der "Kanalvision" für die "Wasserstadt Nordhorn" mit der Öffnung der Kanäle und Belebung der vorhandenen Wasserflächen ergeben. "Dafür werden wir uns einsetzen. Die ersten Ansätze zum Wassertourismus mit der Freigabe des Ems-Vechte-Kanals und der kommenden Wiedereröffnung des so genannten "Klukkert-Hafens" lassen ein künftiges Wassersportrevier im deutsch-niederländisches Grenzgebiet erwarten. Hierfür muss jetzt ein Gesamtkonzept über den Wassertourismus in unserer Region entwickelt werden", fordert dazu der stellvertretende Bürgermeister Reinhold Volken.