CDU lehnt Abholzung von Waldfläche am Almelokanal ab!

trail-779614_1920Die CDU lehnt die Pläne der Stadtverwaltung und der SPD ab, einen Waldstreifen entlang der Umgehungsstraße, zwischen der Waldstraße und dem Almelokanal zugunsten einer Betriebserweiterung abzuholzen. Mit dieser Maßnahme würde einer der letzten naturnahen Grünbereiche des Stadtteils Blanke zerstört, so der CDU Ortsvorsitzende Michael Rilke. Trotz der Nähe zum Gewerbegebiet an der Charlottenstraße hat dieser Bereich heute einen hohen Aufenthaltswert für die Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil. Durch die Pläne von Stadtverwaltung und SPD würde die Attraktivität dieses Natur- und Freizeitbereiches zunichte gemacht.

Den Bemühungen, den Bereich um den Nordhorn-Almelo-Kanal touristisch aufzuwerten, widerspricht das Vorhaben der Verwaltung eindeutig. Es muss hierbei vielmehr darum gehen, das bestehende Gewerbegebiet mit den touristischen Zielen in Einklang zu bringen. Dies ist mit einigen gestalterischen Maßnahmen aus Sicht der CDU durchaus möglich. Eine Erweiterung, verbunden mit der Abholzung bestehender Grün- und Naturflächen steht diesen Bemühungen eindeutig entgegen. „Es ist sicher nicht gerade sehr einladend und attraktiv, wenn Radtouristen aus den Niederlanden hinter der Grenze, am Eingang der Stadt Nordhorn direkt auf ein Müllentsorgungsunternehmen treffen“, so die stellvertretenden Ortsvorsitzenden Marion Berning und Hartmut Balder.
Auch mit Blick auf die Stadtteilentwicklung lehnt die CDU die Pläne ab. Die Erweiterung eines Entsorgungsunternehmens in einem Gewerbegebiet, das von Wohnbebauung unmittelbar umgeben ist, hält die CDU für falsch. Sowohl der Emissionsschutz, als auch gerade in diesem Fall, die Frage des Verkehrsaufkommens und der Verkehrsanbindungen sprechen eindeutig gegen die Ausbaupläne. Die CDU hat sich bei den ersten Beratungen im Stadtentwicklungsausschuss des Stadtrates bereits eindeutig gegen dieses Vorhaben ausgesprochen. „Wir wollen dieses für die Stadtteilentwicklung schädliche Projekt schon in der Planungsphase stoppen“, so Michael Rilke.