CDU: Landkreis unterstützt Nordhorn sehr wohl
Kritik der rot-grünen Gruppe zurückgewiesen
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn hat die jüngste Kritik der Nordhorner rot-grünen Gruppe (siehe GN vom 22. Januar) an der Politik des Landkreises als unsachlich und unbegründet bezeichnet und sie zurückgewiesen. „Nach unserer Ansicht sind unberechtigte Vorwürfe dieser Art für die Kreisstadt Nordhorn nicht hilfreich und schaden einer notwendigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Stadt mit den Gremien des Landkreises" betont die Fraktionsvorsitzende Erika Meier-Schinke.
Schließlich müssten für die Anliegen der Stadt Nordhorn gegenüber dem Landkreis jeweils sachliche Gründe eingebracht und entsprechende Mehrheiten dafür gewonnen werden. Es reiche dafür nicht, in polemischer Form allgemeine Forderungen zu erheben.
Die Nordhorner CDU-Vertreter stellten zunächst entgegen der Behauptung der rot-grünen Vertreter fest, dass selbstverständlich alle Bürger von Nordhorn die Hilfen, Programme und Einrichtungen des Landkreises in Anspruch nehmen könnten und keineswegs als Nordhorner davon ausgeschlossen würden.
Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat sich in der jüngsten Vergangenheit an einer Reihe städtischer Projekte beteiligt und für Nordhorner Bürgerinnen und Bürger positive Maßnahmen durchgeführt.
Als Beispiele seien genannt:
Im Bereich der Wirtschaftsförderung die Mitbeteiligung an einer Gesellschaft für Altlastenbeseitigung, Neuplanung und Verwertung des Nino-Geländes, die Finanzierung der Grafschafter Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft und Trägerschaft der Koordinierungstelle „Chance" für Frauen.
Auch der Erwerb von landw. Flächen am Postdamm/Euregiostraße für die Neubausiedlung Telemannstraße wurde vom Landkreis durchgeführt.
Im Bildungsbereich wurde nach der Abgabe des städtischen Gymnasiums an den Landkreis das marode Gebäude grundlegend saniert und erweitert. Hierfür wurden etliche Millionen aus der Kreiskasse benötigt. Auch die Volkshochschule erhielt, nachdem die Stadt sie dem Landkreis übertragen hatte, ein angemessenes Gebäude auf dem Ninogelände geschaffen.
Zuschüsse an das Autonome Frauenhaus, Zuschüsse für den Umbau des KTS und Zuschüsse an den Tierpark Nordhorn sind einige Beispiele dafür, dass der Landkreis seine Kreisstadt nicht vergessen hat.
Nach Ansicht der CDU-Fraktion sind derartige Vorwürfe von Rot-Grün sicherlich nicht geeignet, eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis zum Wohle von Nordhorn zu fördern.
Themen dieser Meldung: Schule, Wirtschaft