CDU kritisiert die Kommunikation und das Krisenmanagement von Bürgermeister Berling!

Die Nordhorner CDU kritisiert die verfahrensmäßigen Abläufe , die in den letzten Wochen fast zeitgleich zu vorzeitigen Beendigungen von Arbeitsverhältnissen des langjährigen Gewo-Geschäftsführers Siegfried Bosk und des VVV-Geschäftsführers Heiko Brüning führten und die von der Stadt Nordhorn vorgenommene Unterrichtung der Öffentlichkeit.
„Auch wenn wir die Sachlage aufgrund der schwebenden Verfahren nicht bewerten können und wollen, so ist für uns der Umgang mit den beiden  langjährig erfolgreich tätigen Geschäftsführern von wichtigen Nordhorner Institutionen  von Seiten der Stadt nicht akzeptabel“, so der Stadtverbandsvorstand der CDU. Siegfried Bosk war 45 Jahre für die GEWO, also auch für die Stadt Nordhorn, tätig. Nach Ansicht der CDU hat er das heutige Erscheinungsbild der GEWO ganz maßgeblich geprägt. Dank Bosk seien im ganzen Stadtgebiet wegweisende Wohnungsbauprojekte auf den Weg gebracht worden  " wie jüngst zu sehen beim Umbau der Frensdorfer Schule. Auch Heiko Brüning habe lange Jahre  als Geschäftsführer des VVV gemeinsam mit seinem Team in der VVV-Geschäftsstelle erfolgreich für Nordhorn und zur Stärkung des Stadtmarketings erfolgreich Arbeit geleistet, die stets von Einheimischen und auswärtigen Besuchern anerkannt worden sei.
Da Bürgermeister Berling (SPD) aufgrund der jeweiligen Strukturen bei der Gewo und dem VVV kraft Amtes in den jeweiligen Führungsspitzen tätig sei, komme ihm bei der Bewältigung von Führungsaufgaben eine besondere Verantwortung zu . Und die sieht die CDU in beiden Gremien nicht gewahrt.
Der Bürgermeister hat eine Fürsorgepflicht für seine Mitarbeiter. Das gilt ganz ausdrücklich auch für die Mitarbeiter der städtischen Tochterfirmen. Aus Sicht der CDU macht die Art und Weise, wie die Entlassung der beiden Geschäftsführer durch die Stadt kommuniziert wurde, deutlich, dass im Nordhorner Rathaus das Fingerspitzengefühl und die notwendige Managementqualität fehlen. Nach dem VVV-Debakel  mit unangenehmen Folgen für das von ihr betriebene Stadtmarketing steht nun auch die GEWO in der Außenwirkung vor einem Scherbenhaufen.
Ob die Entlassungen der beiden  Geschäftsführer gerechtfertigt waren und rechtlich Bestand haben werden, kann wohl nur gerichtlich geklärt werden. Nicht akzeptabel ist aber nach einhelliger Auffassung des CDU-Stadtverbandsvorstandes,  dass durch das mangelhafte Krisenmanagement aus dem Rathaus die Geschäftsführer  geradezu öffentlich an den Pranger gestellt und zum Opfer wilder Spekulationen gemacht worden seien.