CDU: Klares Bekenntnis zur Wasserstadt

"Wir werden alles daran setzen, dass sich der Tourismus zu einem wirtschaftlichen Standbein in Nordhorn entwickelt", betonte die CDU Bürgermeisterkandidatin Erika Meier-Schinke bei einer Bürgerversammlung im Ortsverband Mitte-Ost, zu der die Ortsvorsitzende Ingrid Thole eingeladen hatte. "Die erste Umsetzung der Idee Wasserstadt kann durch kleine Schritte schon jetzt begonnen werden", so Meier-Schinke. Es müsse schnellstens mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft geklärt und geregelt werden, dass kleine Boote die Verbindungsschleuse passieren können, damit Bootstouristen in die Innenstadt und zum Klukkerthafen fahren können. Ebenso müssen die Befahrenszeiten des Kanals verlängert werden. Die Aufstellung eines Sanitär- und Duschcontainers am Raweanleger ist ein weiterer Schritt, um Bootstouristen zu einem Kurzurlaub nach Nordhorn zu holen.
"Wir wollen die Kreisstadt als Einkaufs-, Besucher-, Erholungs- und Erlebnisstadt attraktiver machen und damit zusätzliche Arbeitsplätze schaffen", verdeutlichte Reinhold Volken, stellvertretender Bürgermeister.
Nach den Worten des CDU-Kommunalpolitikers bietet der Tourismus in Nordhorn bereits jetzt ansatzweise wegen der Umgebung, der verkehrsgünstigen Lage zu den Ballungszentren an Rhein und Ruhr und den benachbarten Niederlanden und wegen der vielfältigen Angebote in kulturellen, sportlichen und Freizeitbereichen erhebliche Tourismus-Potenziale. Er müsste aber noch mit einer breiten Unterstützung aller am Tourismus Beteiligten durch weitere Einrichtungen und marktgerechte Angebote ergänzt werden.
Volken wies nachdrücklich darauf hin, dass das Ziel, erfolgreiche Tourismusstadt gegenüber anderen konkurrierenden Orten zu werden, nur dann erreicht und umgesetzt werden könne, wenn die Bürger, alle lokalen Einrichtungen und Institutionen am Projekt "Tourismus für Nordhorn" mitwirken und gleichzeitig eine stärkere Vernetzung der Erfahrungen und Marketingkenntnisse des VVV mit dem Tourismusverband Grafschaft Bentheim, der Euregio und den benachbarten Niederlanden erreicht werde. Nur durch eine intensive Zusammenarbeit mit anderen Verbündeten in der Region könne sich der Wirtschaftszweig Tourismus positiv entwickeln.

Mit den Bürgern wurde der Punkt Tourismus des CDU Programmes für die Jahre 2006 bis 2011 diskutiert. Dabei sieht es die Nordhorner CDU als zentrale Aufgabe zur Ankurbelung des Tourismus an, die Vision "Nordhorn – Wasserstadt" zügig voranzutreiben. "Der Campingplatz, für den es einen Investor gibt, muss umgehend auf den Weg gebracht werden. Sonst verlieren wir in Nordhorn noch ein weiteres Jahr", fasste Ingrid Thole die Diskussionsbeiträge zu diesem Punkt zusammen..