CDU fordert Optimierung der Fahrradabstellplätze in der Innenstadt

"Situation an Bentheimer Torbrücke muss verbessert werden"
Fahrradfahren ist in Nordhorn selbstverständlich. Über stetige Verbesserungen eines "fahrradfreundlichen Nordhorns" diskutiert die Stadt beispielsweise in dem Arbeitskreis der fahrradfreundlichen Kommunen. Im Sommer ist die Kreisstadt dann Treffpunkt des "1. Grafschafter Fietsen-Festival" am Kloster Frenswegen. Fahrradfreundlichkeit kommt jedoch nicht von allein, sondern ist ein Prozess von Verwaltung, Politik und Bürgern. "Nordhorn kann nur dann noch fahrradfreundlicher werden, wenn neue Ideen diskutiert werden", so Gert Lödden, Fraktionsgeschäftsführer der CDU.
Wie in einem aktuellen Antrag der CDU Stadtratsfraktion an die Nordhorner Stadtverwaltung zu lesen ist, nimmt sich die CDU deshalb dem "wilden Parken" von Fahrrädern in der Nordhorner Innenstadt an – insbesondere ist aus Sicht der CDU die Abstellsituation an der "Bentheimer Torbrücke" nicht zufriedenstellend.
Carina Verwold, Ratsfrau und stellv. Vorsitzende der JU Nordhorn: "Häufig werden an diesem Standort die Sitzgelegenheiten zugeparkt. Die Fahrräder stehen wild herum und ältere Menschen mit Gehhilfen können nur durch Umwege an diesen Fahrrädern vorbeikommen". "Besonders während sommerlicher Tage, z. B. während der Mittagspause stehen an der Stelle sehr viele Fahrräder ungeordnet an der Vechte", ergänzt Andre Mülstegen, Fraktionsvorsitzender der CDU.
Die CDU hat in dem Antrag den Auftrag an die Verwaltung formuliert, Verbesserungsmöglichkeiten für Fahrradabstellplätze am Standort "Bentheimer Torbrücke" zu prüfen. Als Ergebnis des Prüfauftrages soll in den nächsten Monaten in einem politischen Abstimmungsprozess die beste Möglichkeit für diesen Standort gefunden werden. "Damit Radfahrer gute Abstellplätze behalten – aber auch die Fußgänger ohne Probleme ihres Weges gehen können", so Verwold abschließend.