CDU fordert Alternative für dritten Grünabfall-Sammelplatz
Grünabfall: Derzeit geplanter Standort am Koppeldiek zu abgelegen – Notfalls Platz ohne Kompostierung
Nordhorn/Grafschafter Nachrichten vom 19.01.05/gn – Der CDU-Stadtverband fordert erneut, im südlichen Stadtgebiet von Nordhorn einen weiteren Gartenabfallsammelplatz zu errichten, aber nicht am gegenwärtig favorisierten Standort Koppeldiek. In einem umfangreichen Meinungsaustausch des Vorstandes und der CDU-Kommunalpolitiker im Kreistag und im Stadtrat wurde diese Forderung beschlossen.
Mit diesem Votum bekräftigt die CDU ihre bereits im Wahlprogramm 2001 erhobene Forderung, zur Entlastung der in Nordhorn vorhandenen Gartenabfallsammelplätze am Resum und am Moorweg eine weitere Anlieferungsmöglichkeit für Gartenabfälle im Süden der Stadt zu schaffen. Nach Ansicht der CDU ist besonders der Platz am Resum inzwischen trotz verlängerter Öffnungszeiten dem Ansturm kaum gewachsen. Er werde sehr stark von Nordhorner Bürgern angenommen, die ihre Gartenabfälle abliefern wollen. Deshalb unterstützen die CDU-Kommunalpolitiker die planerischen Bemühungen, im Süden von Nordhorn eine weitere Sammelstelle zu errichten.
Zuständig für den Bau und das Betreiben eines weiteren Sammelplatzes ist der Landkreis Grafschaft Bentheim als Abfallbehörde und die Stadt Nordhorn als Planungsbehörde für die Festlegung eines geeigneten Grundstückes. Der von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Sammelplatz mit Kompostierung am Koppeldiek im Ortsteil Brandlecht bringt viele Probleme mit sich. An diesem Ort müsste die verkehrliche Anbindung mit viel Aufwand ausgebaut werden. Die CDU hält außerdem die Entfernung zum bevölkerungsstarken Bereich der Blanke für zu groß, die Verkehrssicherheit für die Anwohner, insbesondere Schulkinder, sei "nicht unproblematisch".
Deshalb beschlossen die Nordhorner CDU-Kommunalpolitiker in großer Einmütigkeit, dass nach einer Alternative zum bisher genannten Standort gesucht werden müsse. Ein Standort ohne Kompostierung soll dabei auch geprüft werden.
Die CDU-Fraktion mit dem Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses, André Mülstegen, will die städtischen Gremien beauftragen, eine Alternative zum bisher vorgeschlagenen Standort zu suchen, ihn planerisch auszuweisen und mit dem Landkreis abzustimmen.