CDU erwartet schnell wachsenden Bedarf an Krippen- und Kitaplätzen in Nordhorn

Nach jüngsten Pressemeldungen haben sich das Land Niedersachsen und die kommunalen Spitzenverbände auf den Umfang des Finanzausgleichs für den Wegfall der bisherigen Elternbeiträge ab August 2018 in Niedersachsen geeinigt. Danach übernimmt das Land künftig zunächst 55 Prozent der Personalkosten in den Kitas. Derzeit beträgt dieser Anteil 20 Prozent. Dazu erwartet die CDU-Fraktion Nordhorn zeitnah konkrete Zahlen von der Stadtverwaltung über die zu erwartenden Auswirkungen auf die städtische Haushaltsplanung.Nach Einschätzung der CDU wird die künftige Beitragsfreiheit Auswirkungen auf das Anmeldeverhalten von Eltern für einen Betreuungsplatz haben. Die sich positiv entwickelnden Geburtenzahlen und die, durch das Land neu eingeführte flexible Altersgrenze von Grundschulkindern, wirken sich schon heute erheblich auf das Krippen- und Kitaangebot aus. Die Nachfrage nach Kinderbetreuung wird sicher steigen. „Deshalb muss der Ausbau von Betreuungsplätzen aus Sicht der CDU deutlich beschleunigt werden“, erklärt Michael Rilke, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Jugend und Integration.
Der bisherige und durchaus immense Ausbau von Betreuungsplätzen in den letzten Jahren und die derzeitigen Planungen auf der Basis des laufenden Jahres, reichen nach Einschätzung von Susanne Dittmann, stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende und Ratsfrau, künftig nicht mehr aus. Sie begrüßt die Arbeit des Arbeitskreises Kindertagesstättenbedarfsplanung der sich aus dem Fachausschuss für Soziales, Jugend und Integration gebildet hat und mit der Stadtverwaltung den Ausbau des Nordhorner Betreuungsangebotes vorantreibt. Derzeit laufen dazu Gespräche der Fachsbereichsleitung mit den Kindergartenträgern, auf deren Ergebnisse die CDU-Fraktion sehr gespannt ist.
Ziel muss es aus Sicht der CDU sein, das Betreuungsangebot in Nordhorn zügig weiter auszubauen, um den Eltern mehr Planungssicherheit bei der Unterbringung ihrer Kinder zu geben. „Den Umstand, dass Kinder bereits vor der Geburt für einen Krippen- oder Kitaplatz angemeldet werden müssen, soll es in Nordhorn, aus Sicht der CDU nicht geben,“ so Susanne Dittmann weiter.