"Alfred-Mozer-Straße endlich behindertengerecht ausbauen"

CDU-Ortsverband West: Geld steht seit einem Jahr bereit
gn-online vom 26.3.08 – Nordhorn. Den behindertengerechten Ausbau der Alfred-Mozer-Straße mahnt die Nordhorner CDU an. Bereits vor über einem Jahr hatten CDU-Vertreter Planungsmittel für einen behindertengerechten Rad- und Fußwegausbau im städtischen Haushalt beantragt. Diese Mittel wurden im Dezember 2006 auch bereitgestellt. Doch getan hat sich bislang nichts, kritisierten Vertreter des CDU-Ortsverbandes Nordhorn-West kürzlich bei einem Ortstermin.
Die Alfred-Mozer-Straße ist nicht nur Erschließungsstraße für das sich anschließende Gewerbegebiet und das Wohngebiet Tiksvennstraße: An der Straße sind auch die Lebenshilfe mit mehreren Betrieben und Einrichtungen untergebracht. Die CDU hatte seinerzeit angeregt, dass sich Stadtverwaltung und Lebenshilfe Gedanken über eine behindertengerechte Gestaltung der Alfred-Mozer-Straße machen, um den Ansprüchen der anliegenden Betriebe und der Lebenshilfe gerecht zu werden. Besonders der Kreuzungsbereich Euregiostraße, Ootmarsumer Weg und Alfred-Mozer-Straße stand in der Vergangenheit immer in der Diskussion, und verschiedene Lösungsansätze wurden schon diskutiert.
"Seit weit über einem Jahr haben wir nun nichts mehr von den Planungen gehört", stellte CDU-Vorsitzender Johannes Kramer fest. "Wir erwarten von der Stadtverwaltung in naher Zukunft erste Pläne zur Verbesserung der Verkehrssituation." Und Denis Herold ergänzte: "Das Geld steht seit über einem Jahr bereit. Es wird Zeit für erste Ergebnisse."
Durch die anstehenden Baumaßnahmen im Anfangsbereich des Gewerbegebietes könnte es in Zukunft zu weiteren Beeinträchtigungen kommen, befürchtet die CDU. Deshalb sei es an der Zeit, dass das Fachamt der Stadt Nordhorn entsprechende Planungen zur Verbesserung der Situation einmal der Öffentlichkeit vorstellt.