Albert Stegemann, MdB beim Bürgergespräch NOH-Nord

„Aus der Hauptstadt in den Norden Nordhorns“ lautete die Überschrift des kürzlich durchgeführten Bürgergesprächs mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann. Über 40 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung des CDU Ortsverbands Nordhorn-Nord nach Bimolten und diskutierten gut drei Stunden in lockerer Runde mit dem hiesigen Abgeordneten.
Zu Beginn berichtete Albert Stegemann, MdB über seine Arbeit und die aktuellen in Berlin diskutierten Themen. Schwerpunkt dabei bildeten Berichte aus den Ausschüssen für Arbeit und Soziales sowie dem Landwirtschaftsausschuss, denen Stegemann angehört. Insbesondere seine Arbeit im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie seine Tätigkeit als stellvertretendes Mitglied im Landwirtschaftsausschuss waren seine Schwerpunkte. Darüber hinaus bekannte sich Albert Stegemann ganz deutlich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und ermunterte alle Anwesenden, sich nicht vor den Karren von Populisten spannen zu lassen.
Und so stand neben den regionalen Themen wie Digitalisierung und Breitbandausbau zu Beginn auch die große Weltpolitik auf der Tagesordnung. Über die Situation in der Ukraine, der Türkei und den USA wurde auch die Rolle der Populisten in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland diskutiert. „Einfach Antworten sind selten gute Lösungen für verantwortungsvolle Politik!“ so Albert Stegemann.
Aber natürlich standen auch regionale Themen, insbesondere die Digitalisierung, im Mittelpunkt der Diskussion. Mehrere Teilnehmer beklagten die mangelnde Digitalisierung im Norden Nordhorns. Nicht nur der Handyempfang, auch die Anbindung an schnelles Internet wären noch deutlich verbesserungswürdig. Albert Stegemann betonte, dass dies auch für die Wettbewerbsfähigkeit der ländlichen Region wichtig sei. Landwirtschaftliche Betriebe sind eine wichtige Säule der heimischen Wirtschaft und müssten am Markt bestehen können. Es dürfe nicht vergessen werden, dass an diesen Arbeitsstätten ganze Familieneinkommen hingen.
Der Landkreis habe sich hier jüngst gut aufgestellt und werde diese Herausforderung mit großem Engagement angehen. Der Bund stellt für den Ausbau der Digitalisierung erhebliche Summen zur Verfügung. Die rot-grüne Landesregierung hingegen beteiligt sich nicht mit nennenswerten eigenen Beträgen am Ausbau, so wie es andere Bundesländer vorbildhaft machen.
Albert Stegemann betonte, dass er sich für die Belange der Landwirtschaft stark mache. So könne er den geäußerten Unmut über manche Politikkampagne von SPD und Grünen sehr gut nachvollziehen. Hier werde zum Teil versucht, einen ganzen Berufstand systematisch an den Pranger zu stellen. Diese reine Klientelpolitik auf dem Rücken redlich arbeitender Menschen lehnt er aufs schärfste ab. Gleichzeitig ermunterte er die Zuhörer, wieder verstärkt für die moderne Landwirtschaft zu werben und den wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft herauszustellen.