Barrierefreiheit in der Alten Weberei

Nachdem sich die CDU im Jahr 2019 mit Prüfaufträgen, persönlichen Gesprächen und einem Ortstermin bei der Alten Weberei mit Fragen zur Barrierefreiheit und Familiengerechtigkeit beschäftigt hat, soll das Thema nach Ansicht der Fraktionsgeschäfsführerin, Susanne Dittmann, auch in diesem Jahr weiter verfolgt werden.

„Bei einer Ortsbesichtigung mit einem Vertreter aus Seniorenbeirat und dem Beirat für Menschen mit Behinderungen haben wir festgestellt, dass viele Dinge schon gut gelöst sind und sich junge Familien und Menschen mit Behinderungen durchaus gut zurechtfinden können. „Es gibt jedoch z. B. bei den Fragen der Parkplätze oder den Toilettenanlagen konkrete Handlungsnotwendigkeit“, so Dittmann weiter.

Die CDU-Fraktion wünscht sich daher, dass sich der Behindertenbeirat und der Seniorenbeirat die Alte Weberei im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung in Augenschein nehmen. Die CDU hat zu diesem Zweck eine Anregung an die Stadtverwaltung geschickt in dem die festgestellten Mängel aufgeführt sind. „Wir können jedoch nicht abschließend einschätzen, welche Maßnahmen tatsächlich baulich umsetzbar sind oder ob es bereits Lösungsansätze gibt“, so die CDU-Fraktion. „Aus diesem Grund sehen wir unseren Besuch als weiteren kleinen Schritt hin zu einer Verbesserung der alten Weberei sowie den anderen öffentlichen städtischen Gebäuden“, so die CDU. "Dass dies funktioniert, zeigt, dass kürzlich – nach dem Besuch der CDU  – der Bedarf für einen Wickeltisch festgestellt und dieser kurzfristig durch die Alte Weberei bestellt wurde. ", so Dittmann weiter.

Begonnen hat die Diskussion Anfang 2019, als die CDU-Fraktion angeregt hat, einen Fahrstuhl in die Alte Weberei einzubauen. Der Einbau kann mit Landesfördermitteln bezuschusst werden. „Doch in den Gesprächen mit Senioren- und Behindertenbeirat kam heraus, dass der Einbau eines Fahrstuhls zwar wünschenswert wäre, aber andere Problemen aus dortiger Sicht höher auf der Prioritätenliste stehen“, so Michael Rilke, Fraktionsvorsitzender der CDU. Daher regt die CDU an, vor der weiteren Diskussion einen  offiziellen Termin mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen und dem Seniorenbeirat durch die Stadt Nordhorn zu organisieren und dann über das weitere Vorgehen im Kulturausschuss und Verwaltungsausschuss zu beraten.